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            <title>kommunalpolitisches forum nrw e.V.: RSS-Feed</title>
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                <copyright>kommunalpolitisches forum nrw e.V.</copyright>
            
            <pubDate>Fri, 09 Oct 2026 01:18:04 +0200</pubDate>
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                        <pubDate>Thu, 08 Oct 2026 10:18:20 +0200</pubDate>
                        <title>„Wenn es wirklich brennt“ ist keine Haushaltspolitik</title>
                        <link>https://www.kopofo-nrw.de/kommunalpolitische-datenbank/detail-kommunalpolitische-datenbank/news/wenn-es-wirklich-brennt-ist-keine-haushaltspolitik/</link>
                        <description>Die Linke Stadtverband Dinslaken kritisiert die angekündigte Ausweitung des Haushaltssicherungskonzepts scharf. Bürgermeister Simon Panke hatte dem Rat am Dienstagabend mitgeteilt, dass die beschlossenen Sparmaßnahmen von 80 Millionen Euro jährlich nicht ausreichen werden.</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die Linke Stadtverband Dinslaken kritisiert die angekündigte Ausweitung des Haushaltssicherungskonzepts scharf. Bürgermeister Simon Panke hatte dem Rat am Dienstagabend mitgeteilt, dass die beschlossenen Sparmaßnahmen von 80 Millionen Euro jährlich nicht ausreichen werden. Ab 2027 sollen Aufträge nur noch vergeben werden, „wenn es wirklich brennt“.<br /> <br /> „Dieser Satz beschreibt genau das Elend der letzten Jahre“, sagt Stadtverbandssprecherin Laetitia Knüfer. „Gehandelt wird erst, wenn es ohnehin zu spät ist. Das Schuldach wird repariert, wenn es durchregnet. Die Heizung wird getauscht, wenn die Kinder frieren. Das ist keine Haushaltspolitik, das ist Krisenverwaltung auf dem Rücken derer, die auf diese Gebäude und diese Angebote angewiesen sind. Und teurer wird es am Ende auch noch.“<br /> <br /> Die Linke wendet sich dagegen, die nächste Sparrunde wieder bei den freiwilligen Leistungen anzusetzen. „Bücherstube, Demenzberatung, Schulsozialarbeit. Die Liste dessen, was dieses Jahr schon gestrichen oder zusammengekürzt wurde, ist lang genug“, so Knüfer. „Jede dieser Kürzungen trifft Menschen, die sich den Ersatz nicht privat kaufen können. Wer oben nichts holt, nimmt am Ende immer unten.“<br /> <br /> Zugleich fordert Die Linke vom Bürgermeister, die geplanten Kürzungen vollständig und zügig auf den Tisch zu legen. „Es reicht nicht, anzukündigen, dass es schlimmer wird, und die Zahlen dann erst nach und nach herauszugeben“, sagt Knüfer. „Wer heute weiß, dass weitere Einschnitte kommen, muss auch sagen, welche. Scheibchenweise Information nimmt dem Rat und der Öffentlichkeit die Möglichkeit, rechtzeitig zu widersprechen und Alternativen zu diskutieren.“<br /> <br /> Entscheidend sei, dass Rat und Verwaltung nicht nur sparen, sondern laut werden. „Eine Zahl zu nennen, wie groß das neue Loch ist, ändert nichts, wenn niemand das Geld einfordert“, sagt Knüfer. „Dinslaken hat sich dieses Defizit nicht selbst eingebrockt. Bund und Land schieben den Kommunen seit Jahren Aufgaben zu und finanzieren sie nicht. Wir fordern einen vollständigen Altschuldenschnitt, die volle Erstattung der Sozialausgaben und die konsequente Regel, dass zahlt, wer bestellt.“<br /> <br /> „Für Aufrüstung sind binnen weniger Monate hunderte Milliarden mobilisiert worden, für große Vermögen und Erbschaften gilt weiter Bestandsschutz“, so Knüfer. „Das Geld ist da. Es kommt nur nicht dort an, wo die Menschen leben. Solange sich das nicht ändert, wird Dinslaken jedes Jahr aufs Neue sparen und jedes Jahr aufs Neue ein größeres Loch vorfinden.“</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                                <category>Finanzen und Wirtschaft</category>
                            
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                        <pubDate>Tue, 06 Oct 2026 17:39:31 +0200</pubDate>
                        <title>Gewaltschutz finanziell sichern für Frauen und Mädchen!</title>
                        <link>https://www.kopofo-nrw.de/kommunalpolitische-datenbank/detail-kommunalpolitische-datenbank/news/gewaltschutz-finanziell-sichern-fuer-frauen-und-maedchen/</link>
                        <description>Die Linke hat einen Antrag an den Rat am 8.10.2026 gestellt, die Kürzungen im Gewaltschutz für Frauen und Mädchen zurückzunehmen und eine Planung zu starten, wie Köln Gewaltschutz stärken kann. Denn die Stadt Köln hat einen Entwurf für den Haushalt 2027/2028 vorgelegt, der umfangreiche Kürzungen im Bereich Gewaltschutz vorsieht.</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Fraktion Die Linke: Gewaltschutz finanziell sichern für Frauen und Mädchen!</strong></p>
<p>Die Linke hat einen Antrag an den Rat am 8.10.2026 gestellt, die Kürzungen im Gewaltschutz für Frauen und Mädchen zurückzunehmen und eine Planung zu starten, wie Köln Gewaltschutz stärken kann. Denn die Stadt Köln hat einen Entwurf für den Haushalt 2027/2028 vorgelegt, der umfangreiche Kürzungen im Bereich Gewaltschutz vorsieht. Und das trotz steigender Gewalt und einem unzureichend ausgebauten Hilfesystem. In den Entwurf für den Haushalt haben die Verantwortlichen das Amt für Gleichstellung nicht einbezogen.</p>
<p>Gewalt gegen Frauen nimmt zu: Die Polizei hat laut BKA-Bericht im vergangenen Jahr einen Anstieg der Straftaten gegen Frauen registriert. Darüber hinaus ist das Dunkelfeld hoch: Jede dritte Frau in Deutschland hat mindestens einmal in ihrem Leben sexuelle und/oder physische Gewalt erlebt. Jede vierte Frau war schon einmal betroffen von Partnerschaftsgewalt.</p>
<p>Die Bestandsaufnahme zur Umsetzung der Istanbul-Konvention in Köln zeigt: Köln ist noch nicht dazu in der Lage, für den aktuellen Bedarf ausreichend Unterstützung zur Verfügung zu stellen. Köln erfüllt die Mindestanforderungen der Istanbul-Konvention nicht. Es gibt nur 26 Frauenhausplätze trotz einer Mindestanzahl von 105. Nur rund 20 % der Unterstützungsangebote liegen rechtsrheinisch.</p>
<p>Momo Eich, Frauenpolitische Sprecherin der Linken, merkt an:</p>
<p><em>„Die Gewalt bleibt, aber die Hilfe soll schwinden. Das ist ein Schlag ins Gesicht für die Kölner Frauenberatungsstellen. Sie leisten unverzichtbare und hoch anspruchsvolle Arbeit. Jetzt müssen sie wieder um ihre Existenz bangen, statt mehr Zeit und Geld zu haben, um Frauen zu beraten.“</em><br /> <br /> Ein Argument für die aktuelle Kürzungspolitik ist, die Stadt habe zu wenig Geld zur Umsetzung der Forderungen. Das ließe sich allerdings ändern, würde man Einnahmen steigern. Die Linke schlägt vor, sich auf Bundesebene für eine Wiedereinführung der Vermögenssteuer einzusetzen und die Gewerbesteuer hier in Köln um 50 Hebepunkte zu erhöhen.<br /> <br /> Momo Eich mahnt:<br /> <em>„Wenn einmal das Gewaltschutznetz zusammenbricht, kommt die jahrelang erarbeitete Kompetenz nicht wieder. Die Frauenhäuser können bei einem angespannten Wohnungsmarkt schwieriger vermitteln und sind angewiesen auf die Unterstützung der jeweils spezialisierten Beratungsstellen.“</em><br /> <br /> &nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 29 Sep 2026 00:00:00 +0200</pubDate>
                        <title>Stadt muss beim Tierschutz genau hinsehen | Schliefenanlage Dortmund</title>
                        <link>https://www.kopofo-nrw.de/kommunalpolitische-datenbank/detail-kommunalpolitische-datenbank/news/stadt-muss-beim-tierschutz-genau-hinsehen-schliefenanlage-dortmund/</link>
                        <description>Für uns ist grundsätzlich nicht akzeptabel, dass lebende Tiere als Trainingsobjekte eingesetzt werden“, erklärt Helmut Pruß, für die Tierschutzpartei im Vorstand der Fraktion Die Linke &amp; Tierschutzpartei Dortmund. </description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die Haltung lebender Füchse in der Schliefenanlage Dortmund-Westerfilde wirft für die Fraktion Die Linke &amp; Tierschutzpartei weiterhin erhebliche tierschutzrechtliche Fragen auf. Deshalb hat die Fraktion eine Anfrage in den zuständigen Ausschuss für Bürgerdienste, öffentliche Ordnung, Anregungen und Beschwerden eingebracht.<br /> „Füchse sind Wildtiere mit einem ausgeprägten Flucht- und Rückzugsverhalten. Sie werden in der Schliefenanlage gehalten, um Jagdhunde für die Baujagd auszubilden. Für uns ist grundsätzlich nicht akzeptabel, dass lebende Tiere als Trainingsobjekte eingesetzt werden“, erklärt Helmut Pruß, für die Tierschutzpartei im Vorstand der Fraktion Die Linke &amp; Tierschutzpartei Dortmund.<br /> Bereits in der Vergangenheit war die Dortmunder Schliefenanlage Thema im Ausschuss. Nach Angaben der Verwaltung unterliegt die Anlage nicht der regelmäßigen Aufsicht nach § 16 Abs. 1 Tierschutzgesetz. Genau deshalb will die Fraktion unter anderem wissen, welche Möglichkeiten für anlassbezogene Kontrollen bestehen und wie die Stadt die Anlage heute tierschutzrechtlich bewertet. Außerdem fragt die Fraktion nach möglichen ordnungs- und verwaltungsrechtlichen Maßnahmen, kommunalen Handlungsmöglichkeiten sowie nach Reduzierung oder Alternativen zum Einsatz lebender Füchse.<br /> „Beim Tierschutz darf nicht einfach weggeschaut werden. Wir wollen wissen, welche Möglichkeiten die Stadt tatsächlich hat und wie sie diese nutzen kann“, erklärt die Fraktionsvorsitzende Fatma Karacakurtoglu.<br /> Mit der Anfrage möchte die Fraktion eine aktuelle und nachvollziehbare Bewertung der Situation erreichen. Im Mittelpunkt steht die Frage, welche Möglichkeiten Dortmund hat, um den Schutz der betroffenen Tiere sicherzustellen.<br /> <br /> &nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Sat, 05 Sep 2026 00:35:00 +0200</pubDate>
                        <title>Pressemitteilung zur Polizeigewalt bei der Demo Rheinmetall entwaffnen am 5.9. in Köln</title>
                        <link>https://www.kopofo-nrw.de/kommunalpolitische-datenbank/detail-kommunalpolitische-datenbank/news/pressemitteilung-zur-polizeigewalt-bei-der-demo-rheinmetall-entwaffnen-am-59-in-koeln/</link>
                        <description>Die Linke Köln verurteilt die neuerliche Polizeigewalt gegen eine antimilitaristische Demo in Köln. Den ca. 2.000-3.000 Demonstrierenden trat die Polizei mit einer annähernd ähnlichen Personalstärke entgegen. Die Innenstadt war zugestellt mit Polizeifahrzeugen. Dieser einschüchternde Aufmarsch war von Anfang an unverhältnismäßig und einer Demokratie unwürdig.</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die Linke Köln verurteilt die neuerliche Polizeigewalt gegen eine antimilitaristische Demo in Köln. Den ca. 2.000-3.000 Demonstrierenden trat die Polizei mit einer annähernd ähnlichen Personalstärke entgegen. Die Innenstadt war zugestellt mit Polizeifahrzeugen. Dieser einschüchternde Aufmarsch war von Anfang an unverhältnismäßig und einer Demokratie unwürdig.<br /> <br /> Während die Bundesregierung plant, bis 2030 beinnahe jeden dritten Euro des Bundeshaushalts in die Aufrüstung zu investieren, haben sich bei der &quot;Rheinmetall Entwaffnen&quot; Demo am Samstag Menschen genau gegen diesen Kriegskurs zum Protest versammelt. Über fünf Stunden wurden ca. 300 Demonstrierende daran gehindert, gegen die Aufrüstung und die „Kriegstüchtigkeit“ Deutschlands in Köln zu protestieren. Laut der Polizei fand das Einkesseln auf Grundlage des NRW Polizeigesetz statt, eine Maßnahme, die unverzüglich hätte beendet oder in eine andere Maßnahme überführt werden müssen.<br /> <br /> Wir raten allen Betroffenen von dieser mutmaßlich rechtswidrigen Maßnahme sich rechtlich beraten zu lassen und gegebenenfalls Anzeige zu erstatten.<br /> <br /> Während als Begründung für diese Maßnahme zunächst ein Beschuss auf Polizeibeamte mit Stahlkugeln genannt wurde, war von diesem Vorwurf später keine Rede mehr.<br /> Es ist zu früh, um schon alle Details dieses Tages zu überschauen und zu bewerten. Fest steht aber: Die Kölner Polizei hat es mal wieder nicht geschafft, eine antimilitaristische Demo angemessen zu begleiten. Sie muss erst noch lernen, dass es nicht ihre Aufgabe ist, den friedlichen Widerstand gegen Aufrüstung und „Kriegstüchtigkeit“ zu unterdrücken</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                                <category>Polizei, Ordnung und Sicherheit</category>
                            
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                        <pubDate>Fri, 04 Sep 2026 00:00:00 +0200</pubDate>
                        <title>Erarbeitung eines kommunalen Inklusionsplans für die Stadt Moers</title>
                        <link>https://www.kopofo-nrw.de/kommunalpolitische-datenbank/detail-kommunalpolitische-datenbank/news/erarbeitung-eines-kommunalen-inklusionsplans-fuer-die-stadt-moers/</link>
                        <description>Die UN-Behindertenrechtskonvention verpflichtet auch die Kommunen, die gleichberechtigte Teilhabe von Menschen mit Behinderungen in allen Lebensbereichen schrittweise zu verwirklichen...Zu den Kommunen mit entsprechenden Strategien gehören unter anderem Dortmund, Oberhausen, Köln, Münster, Bielefeld, Bonn, Düsseldorf und Nürnberg.</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Sehr geehrte Frau Bürgermeisterin,<br /> <br /> zur Sitzung des Rates stellt die Fraktion Die Linke Liste folgende Anfrage.<br /> Die UN-Behindertenrechtskonvention verpflichtet auch die Kommunen, die<br /> gleichberechtigte Teilhabe von Menschen mit Behinderungen in allen Lebensbereichen<br /> schrittweise zu verwirklichen. Viele Städte haben hierfür kommunale Inklusions- oder<br /> Aktionspläne beschlossen, die Ziele, Maßnahmen,<br /> <br /> Die UN-Behindertenrechtskonvention verpflichtet auch die Kommunen, die<br /> gleichberechtigte Teilhabe von Menschen mit Behinderungen in allen Lebensbereichen<br /> schrittweise zu verwirklichen. Viele Städte haben hierfür kommunale Inklusions- oder<br /> Aktionspläne beschlossen, die Ziele, Maßnahmen, Zuständigkeiten, Zeitpläne und eine<br /> regelmäßige Evaluation festlegen.<br /> <br /> Zu den Kommunen mit entsprechenden Strategien gehören unter anderem Dortmund,<br /> Oberhausen, Köln, Münster, Bielefeld, Bonn, Düsseldorf und Nürnberg. Diese Städte<br /> verstehen Inklusion als Querschnittsaufgabe und bündeln Maßnahmen aus den<br /> Bereichen Mobilität, Bildung, Digitalisierung, Kultur, Sport, Wohnen, Arbeit und<br /> Barrierefreiheit in einem gemeinsamen strategischen Konzept.<br /> <br /> In Moers bestehen verschiedene Einzelmaßnahmen und Beratungsstrukturen. Ein vom<br /> Rat beschlossener gesamtstädtischer Inklusionsplan oder Aktionsplan zur Umsetzung<br /> der UN-Behindertenrechtskonvention ist jedoch öffentlich nicht erkennbar. Vor diesem<br /> Hintergrund bittet die Fraktion Die Linke Liste um die Beantwortung der folgenden<br /> Fragen:<br /> 1.&nbsp; &nbsp;Verfügt die Stadt Moers über einen gesamtstädtischen Inklusions- oder<br /> &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp;Aktionsplan?<br /> 2.&nbsp; &nbsp;Falls ja: Wann wurde dieser beschlossen und wo ist er öffentlich einsehbar?<br /> 3.&nbsp; &nbsp;Falls nein: Aus welchen Gründen wurde bislang kein solcher Plan erarbeitet?<br /> 4.&nbsp; &nbsp;Ist die Erarbeitung eines kommunalen Inklusionsplans vorgesehen? Wenn ja, bis<br /> &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp;wann?<br /> 5.&nbsp; &nbsp;Welche Fachbereiche koordinieren derzeit die Inklusionsarbeit?<br /> 6.&nbsp; &nbsp;Welche strategischen Ziele verfolgt die Stadt zur Umsetzung der<br /> &nbsp; &nbsp; &nbsp; UNBehindertenrechtskonvention?<br /> 7.&nbsp; &nbsp;Welche Maßnahmen wurden seit 2020 in den Bereichen Barrierefreiheit, Mobilität,<br /> &nbsp; &nbsp; &nbsp; Digitalisierung, Wohnen, Kultur, Sport, Bildung, Arbeitsmarkt und politische<br /> &nbsp; &nbsp; &nbsp; Teilhabe umgesetzt?<br /> 8.&nbsp; &nbsp;Welche Maßnahmen befinden sich aktuell in Planung?<br /> 9.&nbsp; &nbsp;Welche Fördermittel von Bund, Land oder EU wurden seit 2020 beantragt bzw.<br /> &nbsp; &nbsp; &nbsp; bewilligt?<br /> 10. Wie werden der Beirat für Menschen mit Behinderung,<br /> &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp;Selbstvertretungsorganisationen und Betroffene in Planungen eingebunden?<br /> 11. Wie wird die Wirksamkeit der bisherigen Maßnahmen überprüft und welche<br /> &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp;Kennzahlen werden verwendet?<br /> 12. Plant die Verwaltung eine regelmäßige Berichterstattung an den Rat über den<br /> &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp;Stand der Inklusion?<br /> 13. Wie bewertet die Verwaltung die Erfahrungen der Städte Dortmund, Oberhausen,<br /> &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp;Münster, Köln, Düsseldorf, Bonn, Bielefeld und Nürnberg mit kommunalen<br /> &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp;Inklusionsplänen und sieht sie darin Anknüpfungspunkte für Moers?<br /> 14. Falls die Verwaltung keinen Inklusionsplan beabsichtigt: Mit welchen Instrumenten<br /> &nbsp; &nbsp; &nbsp; soll stattdessen eine ämterübergreifende und langfristige Steuerung der<br /> &nbsp; &nbsp; &nbsp; Inklusionspolitik sichergestellt werden?</p>
<p>Freundliche Grüße</p>
<p>Almut Klinger&nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp;Marcel Bister&nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp;Laura Kaiser<br /> Fraktionsvorsitzende Fraktionsvorsitzender stellv. Fraktionsvorsitzende</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Wed, 22 Jul 2026 00:58:00 +0200</pubDate>
                        <title>Anfrage: Soziale Fördermittelpraxis im Kreis</title>
                        <link>https://www.kopofo-nrw.de/kommunalpolitische-datenbank/detail-kommunalpolitische-datenbank/news/anfrage-soziale-foerdermittelpraxis-im-kreis/</link>
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                        <content:encoded><![CDATA[<p>Sehr geehrter Herr Landrat,<br /> sehr geehrte Damen und Herren,<br /> die Fraktion Die Linke im Kreistag Wesel bittet die Verwaltung folgende Fragen schriftlich zu beantworten:</p>
<p><br /> 1. Wie viele Fördermittelanträge mit sozialem Bezug (z.B. Armutsbekämpfung, Kinder- und<br /> &nbsp; &nbsp;&nbsp;Jugendhilfe, Wohnungslosenhilfe, etc.) hat der Kreis Wesel in der&nbsp; Wahlperiode<br /> &nbsp; &nbsp;&nbsp;2020-2025 gestellt? Bitte nach Jahr, Themenbereich und Fördergeber (EU, Bund o.<br /> &nbsp; &nbsp;&nbsp;Land NRW) aufschlüsseln.</p>
<p>2. Wie hoch war die Gesamtsumme der für soziale Zwecke beantragten und der tatsächlich<br /> &nbsp; &nbsp;&nbsp;bewilligten Fördermittel?</p>
<p>3. Welche sozialen Förderanträge wurden abgelehnt oder zurückgewiesen?<br /> &nbsp; &nbsp;&nbsp;a. Mit welcher Begründung wurden die Anträge abgelehnt oder zurückgewiesen?<br /> <br /> 4. Welche sozialpolitisch relevanten Förderprogramme von Bund, Land oder EU wurden<br /> &nbsp; &nbsp;&nbsp;nicht in Anspruch genommen, obwohl der Kreis Wesel antragsberechtigt<br /> &nbsp; &nbsp;&nbsp;gewesen wäre?<br /> &nbsp; &nbsp; a. Mit welcher Begründung wurden die Fördermittel nicht beantragt?<br /> <br /> 5. Welche konkreten sozialen Projekte wurden mit den bewilligten Fördermitteln realisiert?<br /> &nbsp; &nbsp; Bitte eine Liste mit Projektbezeichnung, Zielgruppe, Fördersumme und<br /> &nbsp; &nbsp;&nbsp;Status (abgeschlossen/ laufend) beifügen.<br /> &nbsp; &nbsp;&nbsp;a. Welche Projekte konnten nicht realisiert werden?<br /> <br /> 6. Wurden mit Fördermitteln neue soziale Einrichtungen oder Angebote geschaffen?<br /> &nbsp; &nbsp;&nbsp;Wenn ja, welche und ist deren dauerhafter Betrieb über das Förderende hinaus<br /> &nbsp; &nbsp;&nbsp;gesichert?<br /> <br /> 7.&nbsp;Gibt es in der Kreisverwaltung eine zentrale Stelle um entsprechende Fördermittel<br /> &nbsp; &nbsp;&nbsp;zu beantragen bzw. die Voraussetzungen zu sichten? Wenn ja, wie viele Stellen<br /> &nbsp; &nbsp;&nbsp;sind das?<br /> <br /> 8. Kam es hinsichtlich der genannten vom Kreis gestellten Fördermittelanträge in den<br /> &nbsp; &nbsp;&nbsp;Jahren 2020-2025 zu Rückforderungen seitens der Fördergeber und wenn ja,<br /> &nbsp; &nbsp;&nbsp;warum?</p>
<p>Begründung:<br /> Soziale Förderprogramme stellen für Kommunen und Kreise ein wichtiges Instrument dar, um finanzielle Mittel für Aufgaben wie Armutsbekämpfung, Kinder- und Jugendhilfe, Integration Wohnungslosenhilfe, etc. zu erschließen. Angesichts der angespannten Haushaltslage ist es von besonderem öffentlichem Interesse nachzuvollziehen, ob und in welchem Umfang entsprechende Förderungen ausgeschöpft wurden. Die vorliegende Anfrage dient der Schaffung von Transparenz über die Fördermittelakquise des Kreis Wesel.</p>
<p><br /> Mit solidarischen Grüßen<br /> Sascha H. Wagner Fraktionsvorsitzender</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Wed, 22 Jul 2026 00:18:00 +0200</pubDate>
                        <title>Fördermittelakquise - Die Linke fordert Transparenz </title>
                        <link>https://www.kopofo-nrw.de/kommunalpolitische-datenbank/detail-kommunalpolitische-datenbank/news/foerdermittelakquise-die-linke-fordert-transparenz/</link>
                        <description>Angesichts der angespannten Haushaltslage gewinnen Fördermittel für soziale Aufgaben zunehmend an Bedeutung. Sie können wichtige Beiträge zur Armutsbekämpfung, zur Kinder- und Jugendhilfe, zur Integration oder zur Unterstützung wohnungsloser Menschen leisten. </description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die Fraktion Die Linke im Kreistag Wesel hat eine Anfrage zur Fördermittelpraxis des Kreises im sozialen Bereich eingereicht. Im Mittelpunkt stehen unter anderem die Nutzung von Förderprogrammen von der Europäischen Union, dem Bund und dem Land NRW, sowie die Frage, welche Projekte mit den eingeworbenen Mitteln umgesetzt wurden.</p>
<p>Angesichts der angespannten Haushaltslage gewinnen Fördermittel für soziale Aufgaben zunehmend an Bedeutung. Sie können wichtige Beiträge zur Armutsbekämpfung, zur Kinder- und Jugendhilfe, zur Integration oder zur Unterstützung wohnungsloser Menschen leisten. Die Fraktion möchte deshalb einen umfassenden Überblick darüber erhalten, welche Fördermöglichkeiten genutzt wurden, welche Anträge erfolgreich waren und ob förderfähige Programme ungenutzt geblieben sind.</p>
<p>Darüber hinaus erkundigt sich Die Linke nach möglichen Ablehnungen von Förderanträgen, nach Rückforderungen sowie nach den organisatorischen Strukturen innerhalb der Kreisverwaltung für die Beantragung von Fördermitteln.</p>
<p>„Gerade in finanziell schwierigen Zeiten muss jede Möglichkeit genutzt werden, um soziale Angebote zu stärken und den Kreis finanziell zu entlasten. Dafür braucht es zunächst eine transparente Bestandsaufnahme“, erklärt Daniel Bastijans für die Fraktion. Die Antworten der Kreisverwaltung sollen eine Grundlage dafür schaffen, die Fördermittelpraxis im sozialen Bereich genauer zu bewerten und mögliche Handlungsbedarfe zu identifizieren.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Wed, 15 Jul 2026 10:46:47 +0200</pubDate>
                        <title>Vertane Chance für den Kreis Wesel: Kreistag lehnt Resolutionen zu psychotherapeutischer Versorgung und Integration ab</title>
                        <link>https://www.kopofo-nrw.de/kommunalpolitische-datenbank/detail-kommunalpolitische-datenbank/news/vertane-chance-fuer-den-kreis-wesel-kreistag-lehnt-resolutionen-zu-psychotherapeutischer-versorgung/</link>
                        <description>Die Fraktion Die Linke im Kreistag Wesel kritisiert die Ablehnung zweier Resolutionen zur psychotherapeutischen Versorgung sowie zur Stärkung der Integrationsarbeit im Kreis Wesel. 
&quot;Wenn Entscheidungen in Berlin dazu führen, dass Städte und Kreise die Konsequenzen tragen müssen, darf der Kreistag dazu nicht schweigen&quot;, erklärt Sascha H. Wagner für die Fraktion. &quot;
Die Linke wollte sich mit den Resolutionen unter anderem gegen die Honorarkürzungen in der ambulanten Psychotherapie aussprechen und zugleich bessere Rahmenbedingungen für Integrations- und Sprachkurse einfordern.</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Vertane Chance für den Kreis Wesel: Kreistag lehnt Resolutionen zu psychotherapeutischer Versorgung und Integration ab</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die Fraktion Die Linke im Kreistag Wesel kritisiert die Ablehnung zweier Resolutionen zur psychotherapeutischen Versorgung sowie zur Stärkung der Integrationsarbeit im Kreis Wesel. Beide Anträge verfolgten das Ziel, als Kreis mit einer gemeinsamen Stimme die Bundesebene auf Fehlentwicklungen hinzuweisen, deren Folgen längst in den Kommunen ankommen.</p>
<p>&quot;Wenn Entscheidungen in Berlin dazu führen, dass Städte und Kreise die Konsequenzen tragen müssen, darf der Kreistag dazu nicht schweigen&quot;, erklärt Sascha H. Wagner für die Fraktion. &quot;Gerade bei der Gesundheitsversorgung und der Integration braucht der Kreis Wesel eine klare Stimme gegenüber Bund und Land.&quot;</p>
<p>Die Linke wollte sich mit den Resolutionen unter anderem gegen die Honorarkürzungen in der ambulanten Psychotherapie aussprechen und zugleich bessere Rahmenbedingungen für Integrations- und Sprachkurse einfordern. Beide Themen betreffen die kommunale Praxis unmittelbar. Lange Wartezeiten auf Therapieplätze, fehlende Integrationsangebote und unzureichende Finanzierung erhöhen den Druck auf soziale Einrichtungen, Kitas, Schulen, Jobcenter und vor allem auf die Betroffenen.</p>
<p>Aus Sicht der Fraktion verbindet beide Themen eine gemeinsame Ursache. Bund und Land treffen Entscheidungen oder unterlassen notwendige Maßnahmen, während die Kommunen die Folgen bewältigen müssen. Der Kreis Wesel hätte deshalb ein deutliches Signal senden können, dass diese Entwicklung nicht länger akzeptiert wird.</p>
<p>Die Linke bedauert, dass die Mehrheit des Kreistages diese Gelegenheit ungenutzt gelassen hat. &quot;Es wäre ein wichtiges Zeichen gewesen, parteiübergreifend die Interessen der Menschen im Kreis Wesel zu vertreten. Stattdessen haben CDU, SPD, Die Grünen, FDP/BZD und auch AfD die Chance verstreichen lassen, gemeinsam mehr Unterstützung für unsere Kommunen einzufordern“, kommentiert Wagner abschließend.</p>
<p>Für Die Linke ist die Aufgabe des Kreistages nicht nur das Verwalten von Folgen, sondern auch das entschlossene Vertreten kommunaler Interessen. Diesem Anspruch sind die anderen Parteien am vergangenen Donnerstag nicht gerecht geworden.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                                <category>Gesundheit und Inklusion</category>
                            
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                        <pubDate>Tue, 14 Jul 2026 13:40:54 +0200</pubDate>
                        <title>Köln am Limit – Vermögensteuer gegen Haushaltskrise? </title>
                        <link>https://www.kopofo-nrw.de/kommunalpolitische-datenbank/detail-kommunalpolitische-datenbank/news/koeln-am-limit-vermoegensteuer-gegen-haushaltskrise/</link>
                        <description>Am Mittwoch, 15.7.2026, ab 19:00 Uhr
im Bürgerzentrum Deutz, Tempelstr. 41-43

•	Lea Reisner (Mitglied des Deutschen Bundestags, Die Linke)
•	Alexandra Mehdi (Spitzenkandidatin Die Linke NRW) 
•	Wilfried Kossen (Mitglied des Rates der Stadt Köln, finanzpolitischer Sprecher der Fraktion Die Linke)
•	Carolina Ortega Guttack (Direktorin Fiscal Future)
•	Kai Beutler (Attac) 
</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Köln am Limit – Vermögensteuer gegen Haushaltskrise? </strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Köln steht wie viele Kommunen vor erheblichen finanziellen Herausforderungen. Während in Deutschland für die Aufrüstung und für die Senkung von Unternehmenssteuern Geld vorhanden ist und Reformen zu Lasten der großen Mehrheit beschlossen werden, bleiben Milliardenvermögen weiterhin unberührt.&nbsp; Die Ergebnisse einer von der Linken in Auftrag gegebenen Studie zeigen: Mit einer Wiedererhebung der Vermögensteuer können bis zu 147 Milliarden Euro zusätzlich pro Jahr eingenommen werden, wovon 420 Millionen Euro direkt in den Kölner Haushalt fließen würden – für unsere Schulen, Kitas, Straßen und den öffentlichen Nahverkehr.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die Fraktion Die Linke lädt deshalb zu einem kommunalpolitischen Ratschlag ein. Er findet statt:</p>
<p><strong>Am Mittwoch, 15.7.2026, ab 19:00 Uhr<br /> im Bürgerzentrum Deutz, Tempelstr. 41-43</strong></p>
<p>&nbsp;</p><ul> 	<li>Lea Reisner (Mitglied des Deutschen Bundestags, Die Linke)</li> 	<li>Alexandra Mehdi (Spitzenkandidatin Die Linke NRW)</li> 	<li>Wilfried Kossen (Mitglied des Rates der Stadt Köln, finanzpolitischer Sprecher der Fraktion Die Linke)</li> 	<li>Carolina Ortega Guttack (Direktorin Fiscal Future)</li> 	<li>Kai Beutler (Attac)</li> </ul><p>&nbsp;</p>
<p>werden über die Möglichkeiten der Wiedereinführung einer Vermögensteuer, deren Nutzung zur Finanzierung der Kommunen und die konkreten Auswirkungen für die Stadt Köln diskutieren.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Dazu erklärt Wilfried Kossen, finanzpolitischer Sprecher der Fraktion:</p>
<p><em>,,Die Kommunen können die strukturellen Ursachen ihrer Haushaltskrisen nicht allein lösen. Es braucht eine grundsätzliche Verbesserung der finanziellen Ausstattung damit unsere Kommunen und auch Köln eine lebenswerte, soziale und zukunftsfähige Stadt bleibt‘‘. </em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die Veranstaltung ist öffentlich, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.</p>
<p>Im Anschluss besteht bei Getränken und Brezeln die Möglichkeit zum weiteren Austausch.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Sun, 05 Jul 2026 15:27:00 +0200</pubDate>
                        <title>Wie können wir das Müll-Problem lösen?</title>
                        <link>https://www.kopofo-nrw.de/kommunalpolitische-datenbank/detail-kommunalpolitische-datenbank/news/wie-koennen-wir-das-muell-problem-loesen/</link>
                        <description>Müllcontainer quellen über, sie wurden wegen so genannter Fehlbefüllungen nicht geleert. In den gelben Tonnen – die nur Plastik und Metall schlucken sollen – liegen Essensreste und Windeln. Weitere Mülltüten landen stapelweise am Boden neben den Containern. Und die Ratten freuen sich.</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wie können wir das Müll-Problem lösen?</strong></p>
<p><strong>Fraktion Die Linke &amp; Tierschutz beantragt erfolgreich neue Regeln für Großsiedlungen in Scharnhorst und Wickede </strong></p>
<p>Viele Menschen kennen das Problem, gerade wenn sie in einer Großsiedlung wie dem Wickeder Meylantviertel oder dem Scharnhorster LEG-Siedlung leben: Die Müllcontainer quellen über, sie wurden wegen so genannter Fehlbefüllungen nicht geleert. In den gelben Tonnen – die nur Plastik und Metall schlucken sollen – liegen Essensreste und Windeln. Weitere Mülltüten landen stapelweise am Boden neben den Containern. Und die Ratten freuen sich.</p>
<p>„Das ist doch kein Zustand“, kommentierte Utz Kowalewski, Vorsitzender und umweltpolitischer Sprecher der Fraktion Die Linke &amp; Tierschutzpartei, ziemlich entsetzt nach einem Besichtigungstermin im Wickeder Meylantviertel. „Mir haben Mieter*innen erzählt, dass sie ihren Müll bis zur nächsten Leerung auf dem Balkon lagern, damit die Container-Standorte nicht noch voller werden.“ Das Problem: Wenn die Fehlbefüllungen nicht behoben werden, werden die Container erneut nicht geleert. Im besten Falle kümmert sich ein Hausmeisterservie um eine Sonderleerung. Die kostet – regulär - knapp 200 Euro pro Container. „Und diese Summe wird natürlich auf alle Mietparteien umgelegt, auch auf die, die ihren Müll ordentlich trennen“, sagt Kowalewski.</p>
<p>Er hat deshalb mit seiner Fraktion das Thema „Müll“ auf die Tagesordnung im zuständigen Ausschuss für Finanzen und Beteiligungen setzen lassen und erfolgreich einen Antrag gestellt, das „Clarenberg-Modell“ (Hörde) auch auf die Großsiedlungen in Wickede und Scharnhorst auszuweiten.<br /> <br /> Am Clarenberg wurden die ständig falsch gefüllten Wertstoffbehälter („gelbe Tonnen“) von der EDG komplett entfernt. Es gibt dort nur noch Restmüllbehälter, in die fast jeder Abfall geworfen werden darf. Zudem gibt es jetzt auch mehr Papier-Behälter. LEG und diverse Stadtämter unterstützen die EDG bei dieser Maßnahme. Und die EDG verwies &nbsp;zudem auf ihr Dienstleistungskonzept „Standort Service Plus“, das von der Wohnungswirtschaft aber leider immer weniger angenommen werde. „Da möchten wir gerne genaue Zahlen haben, damit wir gemeinsam an der Verbesserung der Müllsituation an den Problem-Standorten arbeiten können“, beantragte Kowalewski.</p>
<p>Zahlen hörten er und die anderen Ausschussmitglieder zuhauf (alle Angaben vom 1. Januar bis 21. Mai 2026, Quelle: EGD):</p>
<p>108.000 Behälter stehen in Dortmund.&nbsp; Bei insgesamt 1.95 Millionen Leerungen wurden im genannten Zeitraum 9880 Fehlbefüllungen alleine in den Wertstoffbehältern entdeckt. 2968 Fehlbefüllungen waren es im Papierbereich und 873 in den Biotonnen. Das sei weniger als in früheren Jahren, ließ die EDG die Mitglieder des Ausschusses wissen. Offenbar würden die Nicht-Leerungen, aber auch die Umstellung am Clarenberg Wirkung zeigen.</p>
<p>Wirkung zeigen sollen auch die Anzeigen der EDG, die wegen „illegaler“ Müllentsorgung gestellt wurden. „Offenbar verdienen sich Wohnungsgesellschaften oder Hausmeister ein Zubrot, in dem sie den Müll aus den nicht geleerten Tonnen eigenständig – an der EDG und der Stadt Dortmund vorbei - entsorgen. Da scheint es auch noch ein strukturelles Problem bei den Wohnungsgesellschaften zu geben“, sagte Jonah Blank, der ebenfalls die Fraktion Die Linke &amp; Tierschutzpartei im Ausschuss für Finanzen und Beteiligungen vertritt.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                                <category>Abfall, Energie, Wasser und Digitalisierung</category>
                            
                                <category>Pressemitteilungen</category>
                            
                                <category>Umwelt, Klima, Grün und Verkehr</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Thu, 21 May 2026 10:30:37 +0200</pubDate>
                        <title>Antrag: Resolution zur Stärkung der Integrationsarbeit und zum Ausbau von Integrationskursen</title>
                        <link>https://www.kopofo-nrw.de/kommunalpolitische-datenbank/detail-kommunalpolitische-datenbank/news/antrag-resolution-zur-staerkung-der-integrationsarbeit-und-zum-ausbau-von-integrationskursen/</link>
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                        <content:encoded><![CDATA[<p>Dinslaken, 21.05.2026</p>
<p><br /> <strong>Antrag: Resolution zur Stärkung der Integrationsarbeit und zum Ausbau von Integrationskursen</strong><br /> <br /> Sehr geehrter Herr Landrat,<br /> sehr geehrte Damen und Herren,<br /> <br /> die Fraktion Die Linke im Kreistag Wesel bittet folgende Resolution in der nächsten Sitzung am 09. Juli 2026 dem Kreistag zur Beratung und Beschlussfassung vorzulegen:<br /> <br /> <strong>Resolution des Kreistages des Kreis Wesel zur Stärkung der Integrationsarbeit und zum Ausbau von Integrationskursen</strong><br /> <br /> Der Kreistag Wesel stellt fest:<br /> <br /> Der Schul-, Bildungs-, Sozial- und Integrationsausschuss sowie der Kreistag haben in ihren bisherigen Beschlüssen kontinuierlich darauf hingewirkt, neu zugewanderte Menschen und insbesondere ihre Kinder bestmöglich in die Gesellschaft zu integrieren. Diese Integrationsleistungen wurden bislang mit großem Engagement und unter erheblichem Einsatz der kommunalen Einrichtungen, insbesondere der Schulen und Kindertagesstätten, erbracht.<br /> Dabei wurde bereits in der Vergangenheit deutlich, dass die zur Verfügung stehenden finanziellen und personellen Mittel nicht ausreichen, um allen Zugewanderten neben einer Grundversorgung auch nachhaltige Perspektiven durch Bildungs-, Sprach- und Qualifizierungsangebote zu eröffnen. Insbesondere das pädagogische Personal arbeitet vielfach an der Belastungsgrenze.<br /> Der Kreistag stellt weiterhin fest, dass Integrationskurse ein zentrales Instrument für das Ankommen in Deutschland darstellen. Sie ermöglichen das Erlernen der deutschen Sprachedie Aufnahme einer Erwerbstätigkeit. Die seit Jahren hohe Nachfrage nach diesen Kursen führt jedoch dazu, dass vielen Menschen der Zugang verwehrt bleibt und sie unfreiwillig in Untätigkeit geraten.<br /> <br /> Vor diesem Hintergrund wendet sich der Kreistag des Kreis Wesel an den Bundesinnenminister mit der eindringlichen Aufforderung, den Zugang zu Integrations- und Sprachkursen nicht noch mehr einzuschränken, sondern diese auszubauen und dauerhaft für alle Zugewanderten zugänglich zu halten. Der Kreistag betont das Erfordernis die bestehenden kommunalen Strukturen nachhaltig zu stärken und verlässlich auszustatten, um die Integrationsarbeit vor Ort fortzusetzen. Der Kreistag stellt fest, dass diese Aufgaben nicht dauerhaft auf Ehrenamtliche verlagert werden dürfen, da sie staatliche Verantwortung nicht ersetzen können.<br /> <br /> Der Landrat wird beauftragt, diese Resolution an die Bundesregierung sowie die zuständigen Bundesministerien zu übermitteln.<br /> <br /> <strong>Begründung:</strong><br /> <br /> Die Integration zugewanderter Menschen ist eine Frage sozialer Gerechtigkeit und gleichwertiger Lebensverhältnisse. Im Kreis Wesel tragen insbesondere öffentliche Bildungs- und Sozialeinrichtungen diese Aufgabe tagtäglich. Sie leisten unverzichtbare Arbeit für gesellschaftliche Teilhabe, arbeiten jedoch zunehmend unter Bedingungen, die von Personalmangel und unzureichender Finanzierung geprägt sind. Die daraus entstehenden Belastungen gehen nicht nur zulasten der Beschäftigten, sondern auch der Menschen, die auf verlässliche Unterstützung angewiesen sind. Der Zugang zu Sprache ist der Schlüssel zu Selbstbestimmung, Bildung und guter Arbeit. Wenn dieser Zugang eingeschränkt ist, werden Chancen systematisch ungleich verteilt. Aktuell zeigt sich jedoch, dass vorhandene Angebote nicht ausreichen, um allen Zugewanderten zeitnah eine Teilnahme zu ermöglichen. Dies führt zu vermeidbaren Verzögerungen, erschwert den Einstieg in Ausbildung und Beschäftigung und verstärkt soziale Ungleichheiten.<br /> <br /> Integration ist eine staatliche Kernaufgabe und daher bedarf es einer dauerhaften und verlässlichen Unterstützung durch den Bund, um den Zugang zu Integrations- und Sprachkursen flächendeckend sicherzustellen und die kommunale Handlungsfähigkeit langfristig zu sichern.<br /> <br /> Die Resolution macht dies deutlich und formuliert dabei die klare Erwartung an den Bund, dringend notwendige Integrationsmöglichkeiten mindestens zu erhalten. Im Mittelpunkt steht der Anspruch auf gleiche Chancen für alle.</p>
<p><br /> Mit solidarischen Grüßen<br /> <br /> <strong>Sascha H. Wagner Fraktionsvorsitzender</strong></p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Anträge</category>
                            
                                <category>Flucht, Migration und Integration</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Tue, 19 May 2026 11:32:14 +0200</pubDate>
                        <title>Offene Kinder- und Jugendarbeit im Kreis</title>
                        <link>https://www.kopofo-nrw.de/kommunalpolitische-datenbank/detail-kommunalpolitische-datenbank/news/offene-kinder-und-jugendarbeit-im-kreis/</link>
                        <description></description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Linke im Kreistag Wesel fordert Stellungnahme zur Offenen Kinder- und Jugendarbeit im Kreis</strong></p>
<p>Die Fraktion Die Linke im Kreistag Wesel hat die Kreisverwaltung um umfassende Auskunft zur Entwicklung der Offenen Kinder- und Jugendarbeit im Kreis Wesel gebeten. Hintergrund ist die im November 2025 vorgestellte 10. Strukturdatenerhebung OKJA in Nordrhein-Westfalen für das Berichtsjahr 2023 mit dem Titel „Entwicklungslinien der Offenen Kinder- und Jugendarbeit“.</p>
<p>Der Landesjugendhilfeausschuss Rheinland hat sich zuletzt mit dem Bericht befasst und den örtlichen Jugendhilfeausschüssen empfohlen, sich ebenfalls intensiv damit auseinanderzusetzen. „Die Offene Kinder- und Jugendarbeit steht weiterhin vor großen strukturellen Herausforderungen. Deshalb braucht es eine ehrliche Bestandsaufnahme und politische Konsequenzen für eine verlässliche und bedarfsgerechte Kinder- und Jugendarbeit im Kreis Wesel“, erklärt Christin Wolfgramm für die Fraktion.</p>
<p>Die Fraktion Die Linke stellt in diesem Zusammenhang mehrere Fragen zur Entwicklung und Bewertung der Zusammenarbeit zwischen OKJA und der Kooperationspartner, sowie zu personellen, finanziellen und konzeptionellen Rahmenbedingungen. Im Fokus stehen unter anderem Veränderungen bei Schulkooperationen, deren Stellenwert im Gesamtangebot der OKJA sowie die Sicherung fachlicher Standards.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Kinder und Jugend</category>
                            
                                <category>Pressemitteilungen</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Fri, 13 Mar 2026 00:00:00 +0100</pubDate>
                        <title>Bürgerentscheide ja – aber nicht über Menschenrechte</title>
                        <link>https://www.kopofo-nrw.de/kommunalpolitische-datenbank/detail-kommunalpolitische-datenbank/news/buergerentscheide-ja-aber-nicht-ueber-menschenrechte/</link>
                        <description>Linke lehnt Ratsbürgerentscheid zur Zentralen Unterbringungseinrichtung entschieden ab

Die Linke Herne bekräftigt ihre grundsätzliche Unterstützung für direkte Demokratie in der Stadt. Bürgerentscheide sind ein wichtiges Instrument, um politische Entscheidungen transparenter zu machen und die Beteiligung der Menschen zu stärken. Doch für die Linke ende direkte Demokratie dort, wo Menschenrechte beginnen.</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>„Wir stehen seit Jahren für mehr Bürgerentscheide in Herne“, erklärt Veronika Buszewski, Sprecherin Der Linken Fraktion. „Aber wir werden niemals zulassen, dass über die Unterbringung von Geflüchteten abgestimmt wird. Schutzsuchende Menschen sind keine Abstimmungsmasse. Ihre Rechte, die im internationalen Menschenrechtskodex, in der Genfer Flüchtlingskonvention und im UN-Flüchtlingspakt festgeschrieben sind und die auch für Deutschland gelten, sind nicht verhandelbar.“</p>
<p>Die Linke weist darauf hin, dass die Errichtung und der Betrieb von Zentralen Unterbringungseinrichtungen (ZUE) <strong>in der alleinigen Zuständigkeit des Landes NordrheinWestfalen</strong> liegen. Die Stadt Herne ist rechtlich verpflichtet, mit dem Land zu kooperieren – sie kann die Einrichtung weder verhindern noch per Ratsbürgerentscheid stoppen.</p>
<p>„Ein Bürgerentscheid würde nichts lösen, weil die Stadt gar nicht zuständig ist“, betont Christian Kneip, <em>Sprecher</em> des Kreisverbands. „Wer den Menschen etwas anderes erzählt, spielt mit falschen Hoffnungen.“</p>
<p>Besonders kritisch sieht die Linke Herne die Rolle der AfD, die einen Ratsbürgerentscheid fordert und das Thema gezielt emotionalisiert. „Die AfD versucht, aus der ZUE politisches Kapital zu schlagen, indem sie Ängste schürt und Fakten verschweigt“, so Buszewski. „Das ist keine Politik, das ist Stimmungsmache.“</p>
<p>Doch auch andere Parteien tragen zur Eskalation bei. Laut WAZBerichterstattung erklärte der Herner <strong>CDUVorsitzende Bußmann: „Meine persönliche Meinung: Ich hätte die Grenzen komplett dichtgemacht.“ </strong>Für die Linke ist das ein fatales Signal.</p>
<p>„Solche Parolen haben mit kommunaler Realität nichts zu tun“, sagt Kneip. „Grenzpolitik wird nicht im Herner Rathaus gemacht. Wer solche Sätze in die Debatte wirft, gießt Öl ins Feuer und verschiebt die Diskussion weg von Lösungen hin zu Schlagzeilen. Zudem verweise ich auch noch einmal auf geltendes internationales Recht, das auch für die Bundesrepublik verbindlich ist.“</p>
<p>Die Linke fordert stattdessen eine <strong>aktive und verbindliche Mitgestaltung</strong> seitens der Stadt bei der Ausgestaltung der ZUE an der Südstraße 48 – etwa bei Betreuung, Sicherheit, sozialer Infrastruktur und Einbindung in den Stadtteil, aber auch bei der Ausgestaltung der Wohnbereiche.</p>
<p>„Wenn Herne Einfluss nehmen will, dann nicht durch einen rechtlich wirkungslosen Bürgerentscheid, sondern durch klare Forderungen an das Land und eine konstruktive Zusammenarbeit“, so Buszewski.</p>
<p>„Wir sind für Bürgerentscheide – aber nicht, wenn es darum geht, ob Menschen Schutz bekommen“, fasst Kneip zusammen. „Menschenrechte stehen nicht zur Abstimmung. Wir werden nicht zulassen, dass sie in Herne zur politischen Spielmasse werden.“</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>kopofo</category>
                            
                                <category>Beteiligung, Demokratie und Antifaschismus</category>
                            
                                <category>Flucht, Migration und Integration</category>
                            
                                <category>Pressemitteilungen</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Tue, 03 Mar 2026 13:48:00 +0100</pubDate>
                        <title>Einführung einer Nahverkehrsabgabe</title>
                        <link>https://www.kopofo-nrw.de/kommunalpolitische-datenbank/detail-kommunalpolitische-datenbank/news/einfuehrung-einer-nahverkehrsabgabe/</link>
                        <description>Eine leistungsfähige, bezahlbare und flächendeckende ÖPNV-Versorgung ist eine zentrale Voraussetzung für die Mobilitätswende, für Klimaschutz, soziale Teilhabe sowie für die wirt-schaftliche Leistungsfähigkeit der Stadt Köln. Gleichzeitig steht der ÖPNV bundesweit und insbesondere in Großstädten vor erheblichen finanziellen Herausforderungen.</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Einführung einer Nahverkehrsabgabe</strong></p>
<p><br /> Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,<br /> sehr geehrter Herr Hammer,<br /> <br /> die antragstellenden Fraktionen bitten Sie, folgenden Antrag zur Beschlussfassung in die Ta-gesordnung der Sitzung des Mobilitätsausschusses am 03.03.2026 aufzunehmen.<br /> Beschluss:<br /> 1. Der Rat der Stadt Köln bekundet ausdrücklich sein Interesse an der Einführung einer Nah-verkehrsabgabe als zusätzliche, dauerhaft&nbsp;<br /> &nbsp;&nbsp;&nbsp; tragfähige Finanzierungssäule für den öffentli-chen Personennahverkehr (ÖPNV).</p>
<p>2. Der Rat der Stadt Köln bittet das Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen (MUNV NRW), zeit-<br /> &nbsp; &nbsp; nah die erforderliche landesgesetzliche Grundlage für die Einführung einer kommunalen Nahverkehrsabgabe zu schaffen.</p>
<p>3. Der Rat spricht sich dabei insbesondere für die Option einer arbeitgeberbezogenen Abgabe ab einer bestimmten Betriebsgröße aus ana-<br /> &nbsp; &nbsp;&nbsp;log, zu internationalen Vorbildern wie dem fran-zösischen Versement Mobilité oder der Wiener Dienstgeberabgabe.</p>
<p>4. Die Stadt Köln wird beauftragt, sich aktiv mit anderen nordrhein-westfälischen-Kommunen abzustimmen, um gemeinsam auf eine zügige<br /> &nbsp; &nbsp;&nbsp;gesetzliche Umsetzung hinzuwirken.</p>
<p>Begründung:<br /> Eine leistungsfähige, bezahlbare und flächendeckende ÖPNV-Versorgung ist eine zentrale Voraussetzung für die Mobilitätswende, für Klimaschutz, soziale Teilhabe sowie für die wirt-schaftliche Leistungsfähigkeit der Stadt Köln. Gleichzeitig steht der ÖPNV bundesweit</p>
<p>Die derzeitige Finanzierung des ÖPNV stützt sich im Wesentlichen auf zwei Säulen: Fahrgeld-einnahmen und kommunale Zuschüsse. Dieses Modell ist zunehmend strukturell unterfinanziert:<br /> • Mit der Einführung des Deutschlandtickets haben Kommunen und Verkehrsunterneh-men nur noch eingeschränkten Einfluss auf die<br /> &nbsp;&nbsp;Einnahmenseite, während Kostenstei-gerungen – etwa durch Energiepreise, Personal, Bau- und Instandhaltungskosten – ungebremst<br /> &nbsp;&nbsp;fortwirken.<br /> • Die Finanzlage der Stadt Köln ist angespannt. Hohe Investitionsbedarfe, insbesondere im Stadtwerke-Konzern (z. B. Infrastruktur, Energie-<br /> &nbsp; und Verkehrswende), schränken die Möglichkeiten der Quersubventionierung des ÖPNV erheblich ein.<br /> • Gleichzeitig bleibt eine auskömmliche, dynamisierte Finanzierung des ÖPNV durch den Bund bislang aus. Weder Regionalisierungsmittel<br /> &nbsp;&nbsp;noch Ausgleichszahlungen für das Deutschlandticket decken den tatsächlichen Finanzbedarf für Betrieb, Instandhaltung und Ausbau des<br /> &nbsp;&nbsp;Angebots.<br /> <br /> Vor diesem Hintergrund ist die Einführung einer Nahverkehrsabgabe als dritte Finanzierungs-säule ein sachgerechter und notwendiger Schritt. Sie ermöglicht eine breitere Lastenverteilung und schafft zusätzliche finanzielle Spielräume zur Stabilisierung des bestehenden Angebots sowie für den Ausbau neuer Bus- und Bahnverbindungen.<br /> <br /> Besonders geeignet ist eine arbeitgeberbezogene Abgabe, da Unternehmen in besonderem Maße von einem leistungsfähigen ÖPNV profitieren – etwa durch bessere Erreichbarkeit von Arbeitsplätzen, geringeren Parkraumbedarf und eine höhere Standortattraktivität. Internatio-nale Beispiele zeigen, dass solche Modelle wirksam und wirtschaftlich tragfähig sind: In Frank-reich deckt das Versement Mobilité je nach Region einen erheblichen Anteil der laufenden ÖPNV-Kosten, in Wien leistet die Dienstgeberabgabe einen stabilen Beitrag zur Finanzierung des öffentlichen Verkehrs.<br /> <br /> Aus verkehrs- und klimapolitischer Perspektive ist die Nahverkehrsabgabe zudem ein len-kungswirksames Instrument, das zur Reduktion des motorisierten Individualverkehrs beiträgt, den Umweltverbund stärkt und langfristig zu weniger Emissionen, Lärm und Flächenverbrauch führt. Gleichzeitig unterstützt sie soziale Ziele, indem ein attraktiver ÖPNV unabhängig vom individuellen Autobesitz nutzbar bleibt.<br /> Vor dem Hintergrund der im schwarz-grünen Koalitionsvertrag des Landes NRW verankerten Prüfung einer Nahverkehrsabgabe und der öffentlichen Äußerungen des Verkehrsministers, wonach kommunale Interessensbekundungen Voraussetzung für weiteres Handeln sind, sollte die Stadt Köln jetzt klar und formell Position beziehen und gemeinsam mit anderen Kom-munen den politischen Druck für eine zeitnahe Umsetzung erhöhen.<br /> <br /> Mit freundlichen Grüßen<br /> gez. Lino Hammer&nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp;gez. Günter Bell<br /> GRÜNE-Fraktionsgeschäftsführer&nbsp; &nbsp; LINKE-Fraktionsgeschäftsführer</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>kopofo</category>
                            
                                <category>Anträge</category>
                            
                                <category>Umwelt, Klima, Grün und Verkehr</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Mon, 02 Mar 2026 00:00:00 +0100</pubDate>
                        <title>Geschlechtergerechtigkeit im Moerser Sport</title>
                        <link>https://www.kopofo-nrw.de/kommunalpolitische-datenbank/detail-kommunalpolitische-datenbank/news/geschlechtergerechtigkeit-im-moerser-sport/</link>
                        <description>Sport ist ein zentraler Bestandteil gesellschaftlicher Teilhabe, Gesundheitsförderung und
sozialer Integration. Geschlechtergerechtigkeit im Sport bedeutet nicht nur gleiche
formale Rechte, sondern auch gleiche Zugänge zu Ressourcen, Trainingszeiten,
Infrastruktur und Entscheidungspositionen.</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Anfrage zur Sitzung des Sportausschusses am 06.03.2026<br /> <strong>Geschlechtergerechtigkeit im Moerser Sport</strong><br /> <br /> Sehr geehrte Frau Vorsitzende,<br /> <br /> die Fraktion Die Linke Liste im Rat der Stadt Moers stellt folgende Anfrage:<br /> <br /> Sport ist ein zentraler Bestandteil gesellschaftlicher Teilhabe, Gesundheitsförderung und<br /> sozialer Integration. Geschlechtergerechtigkeit im Sport bedeutet nicht nur gleiche<br /> formale Rechte, sondern auch gleiche Zugänge zu Ressourcen, Trainingszeiten,<br /> Infrastruktur und Entscheidungspositionen.<br /> <br /> Die Fraktion Die Linke Liste setzt sich für eine konsequente Gleichstellungspolitik ein.<br /> Ziel dieser Anfrage ist es, eine transparente Datengrundlage zu schaffen und möglichen<br /> Handlungsbedarf zu identifizieren.<br /> Von daher fragen wir an:<br /> <br /> &nbsp;1. Wie verteilt sich die Nutzung der städtischen Sportstätten (Hallen, Plätze,<br /> &nbsp; &nbsp; &nbsp;Schwimmbäder etc.) aktuell auf Frauen-, Männer- und gemischtgeschlechtliche<br /> &nbsp; &nbsp; &nbsp;Teams?<br /> &nbsp;2. Wie hoch ist der Anteil von Frauen und Mädchen in Moerser Sportvereinen und in<br /> &nbsp; &nbsp; &nbsp;&nbsp;deren Vorständen insgesamt?<br /> &nbsp; 3. Wie viele Frauen sind in Vorständen und in leitenden Funktionen der Moerser<br /> &nbsp; &nbsp; &nbsp;&nbsp;Sportvereine vertreten?<br /> &nbsp; 4. Welche geschlechtsspezifischen Unterschiede bestehen bei Trainingszeiten<br /> &nbsp; &nbsp; &nbsp;&nbsp;(z. B. Randzeiten vs. Kernzeiten)?<br /> &nbsp; 5. Nach welchen Kriterien erfolgt die Vergabe von Zuschüssen an Sportvereine?<br /> &nbsp; 6. Wird bei der Mittelvergabe die Förderung von Mädchen- und Frauensport<br /> &nbsp; &nbsp; &nbsp; besonders berücksichtigt?<br /> &nbsp; 7. Gibt es Programme oder Maßnahmen zur gezielten Förderung von Mädchen<br /> &nbsp; &nbsp; &nbsp;&nbsp;und Frauen im Sport?<br /> &nbsp; 8. Sind Umkleide- und Sanitäranlagen in allen Sportstätten geschlechtergerecht und<br /> &nbsp; &nbsp; &nbsp; barrierefrei ausgestaltet?<br /> &nbsp; 9. Gibt es Schutzkonzepte gegen sexualisierte Gewalt in Sportvereinen, und werden<br /> &nbsp; &nbsp; &nbsp; diese von der Stadt aktiv eingefordert oder unterstützt?<br /> 10. Welche Maßnahmen gibt es zur Förderung der Teilhabe von inter-, nichtbinären<br /> &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp;und trans* Personen im Moerser Sport?<br /> 11. Wie wird Diskriminierung im Sport begegnet? Gibt es Ansprechstellen oder<br /> &nbsp; &nbsp; &nbsp; Beschwerdestrukturen?<br /> <br /> Freundliche Grüße<br /> <br /> René Pastoors&nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp;Almut Klinger&nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp;Marcel Bister<br /> Sachkundiger Bürger&nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp;Fraktionsvorsitzende&nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp;Fraktionsvorsitzender</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>kopofo</category>
                            
                                <category>Frauen, Gender und Queer</category>
                            
                                <category>Kultur und Sport</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Sun, 22 Feb 2026 10:15:00 +0100</pubDate>
                        <title>Wanderausstellung &#039;gefährdet leben. Queere Menschen 1933–1945&#039;</title>
                        <link>https://www.kopofo-nrw.de/kommunalpolitische-datenbank/detail-kommunalpolitische-datenbank/news/wanderausstellung-gefaehrdet-leben-queere-menschen-1933-1945/</link>
                        <description>Die Verwaltung wird beauftragt, Gespräche mit der Bundesstiftung Magnus Hirschfeld
sowie den beteiligten Partnern der Wanderausstellung „gefährdet leben. Queere
Menschen 1933–1945“ aufzunehmen...

...die Wanderausstellung „gefährdet leben. Queere Menschen 1933–1945“ leistet einen
wichtigen Beitrag zur Erinnerungskultur und zur historisch-politischen Bildung. Sie macht
die Verfolgung und Ausgrenzung queerer Menschen im Nationalsozialismus sichtbar und
stellt individuelle Lebensgeschichten in den Mittelpunkt, die bislang vielfach unbeachtet
geblieben sind.</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Antrag zur Sitzung des Kulturausschusses am 04.03.2026<br /> Prüfung und Realisierung der Wanderausstellung „gefährdet leben. Queere<br /> Menschen 1933–1945“ mit begleitendem Programm in der Stadt Moers</strong></p>
<p><br /> Sehr geehrter Herr Vorsitzender,</p>
<p><br /> die Fraktion Die Linke Liste im Rat der Stadt Moers stellt folgenden Antrag:<br /> <br /> 1. Die Verwaltung wird beauftragt, Gespräche mit der Bundesstiftung Magnus Hirschfeld sowie den beteiligten Partnern<br /> &nbsp; &nbsp; derWanderausstellung „gefährdet leben. Queere Menschen 1933–1945“ aufzunehmen und zu prüfen, ob und unter welchen Bedingungen<br /> &nbsp; &nbsp; die Ausstellung in geeigneten Räumlichkeiten in Moers gezeigt werden kann.<br /> 2. Auf Grundlage dieser Prüfung ist ein Konzept zur Präsentation der Ausstellung vor Ort zu erarbeiten, das sowohl die räumlichen<br /> &nbsp; &nbsp;&nbsp;Anforderungen als auch die inhaltliche Aufbereitung berücksichtigt. Das Konzept soll dem Kulturausschuss einschließlich eines<br /> &nbsp; &nbsp; Zeit- und Kostenrahmens vorgelegt werden.<br /> 3. Ergänzend zur Ausstellung ist ein Begleitprogramm zu entwickeln, das insbesondere folgende Elemente umfassen soll:<br /> &nbsp; &nbsp;&nbsp;– eine öffentliche Eröffnungsveranstaltung mit fachlicher Einführung,<br /> &nbsp; &nbsp;&nbsp;– Führungen und Workshops für Schulen, Jugendgruppen und die Öffentlichkeit,<br /> &nbsp; &nbsp;&nbsp;– Diskussions- und Gesprächsformate zu historischer und aktueller Diskriminierung queerer Menschen,<br /> &nbsp; &nbsp; – Kooperationen mit lokalen Bildungs- und Kultureinrichtungen sowie zivilgesellschaftlichen Initiativen.<br /> 4. Die Ausstellung und das Begleitprogramm sind angemessen öffentlich zu bewerben.<br /> 5. Die Verwaltung berichtet dem Kulturausschuss spätestens bis Juni 2026</p>
<p>Begründung:<br /> Die Wanderausstellung „gefährdet leben. Queere Menschen 1933–1945“ leistet einen<br /> wichtigen Beitrag zur Erinnerungskultur und zur historisch-politischen Bildung. Sie macht<br /> die Verfolgung und Ausgrenzung queerer Menschen im Nationalsozialismus sichtbar und<br /> stellt individuelle Lebensgeschichten in den Mittelpunkt, die bislang vielfach unbeachtet<br /> geblieben sind.<br /> Die Ausstellung zeigt anhand von historischen Dokumenten, Fotografien und Biografien,<br /> wie staatliche Repression, gesellschaftliche Ausgrenzung und Gewalt das Leben queerer<br /> Menschen prägten, aber auch, wie sie Handlungsspielräume nutzten und Formen der<br /> Selbstbehauptung entwickelten.<br /> Eine Präsentation der Ausstellung in Moers bietet die Möglichkeit, diese wichtigen<br /> historischen Inhalte einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen und zugleich den<br /> Bezug zu aktuellen Fragen von Vielfalt, Demokratie und Menschenrechten herzustellen.<br /> Gerade vor dem Hintergrund zunehmender Diskriminierung und queerfeindlicher<br /> Tendenzen ist die Auseinandersetzung mit der Geschichte ein zentraler Bestandteil<br /> demokratischer Bildungsarbeit.<br /> Durch ein begleitendes Veranstaltungsprogramm können insbesondere junge Menschen,<br /> Schulen und zivilgesellschaftliche Akteure aktiv eingebunden werden. Die Stadt Moers<br /> setzt mit der Durchführung der Ausstellung ein sichtbares Zeichen für Vielfalt, Akzeptanz<br /> und eine lebendige Erinnerungskultur.<br /> Freundliche Grüße<br /> Marius Meyer&nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; Almut Klinger&nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; Marcel Bister<br /> sachkundiger Bürger Fraktionsvorsitzende Fraktionsvorsitzender</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>kopofo</category>
                            
                                <category>Anträge</category>
                            
                                <category>Frauen, Gender und Queer</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Thu, 19 Feb 2026 14:00:00 +0100</pubDate>
                        <title>Initiative der Kölner Linksfraktion auf Einführung einer Nahverkehrsabgabe </title>
                        <link>https://www.kopofo-nrw.de/kommunalpolitische-datenbank/detail-kommunalpolitische-datenbank/news/initiative-der-koelner-linksfraktion-auf-einfuehrung-einer-nahverkehrsabgabe/</link>
                        <description>Auf Initiative der Linksfraktion wird der Mobilitätsausschuss auf seiner nächsten Sitzung über die Einführung einer Nahverkehrsabgabe beraten. Linke und Grüne fordern in ihrem gemeinsamen Antrag eine solche Abgabe als zusätzliche Finanzierungssäule für den öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV).</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Nahverkehrsabgabe stärkt den ÖPNV</strong></p>
<p>Auf Initiative der Linksfraktion wird der Mobilitätsausschuss auf seiner nächsten Sitzung über die Einführung einer Nahverkehrsabgabe beraten. Linke und Grüne fordern in ihrem gemeinsamen Antrag eine solche Abgabe als zusätzliche Finanzierungssäule für den öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV).<br /> <br /> „Diese zusätzliche Finanzierungssäule ist erforderlich, weil hohe Investitionskosten und steigende Betriebskosten zu einem wachsenden Defizit bei der KVB führen. Wir halten es für dringend nötig, eine weitere tragfähige Finanzierungssäule für den ÖPNV aufzubauen,“<br /> sagt Angela Bankert,<br /> verkehrspolitische Sprecherin der Linksfraktion.</p>
<p>Für eine Nahverkehrsabgabe muss auf Landesebene der gesetzliche Rahmen geschaffen werden. Das ist im Koalitionsvertrag der schwarz-grünen Landesregierung auch vereinbart, wurde bisher aber noch nicht umgesetzt.<br /> „Der Verkehrsminister wartet anscheinend auf Interessebekundungen der Kommunen. Dem sollte Köln in Kooperation mit anderenKommunen zügig nachkommen, damit wir rasch eine rechtliche Grundlage bekommen.“<br /> <br /> <strong>Anlage Antrag Nahverkehrsabgabe</strong></p>
<p><strong>Einführung einer Nahverkehrsabgabe</strong></p>
<p><br /> Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,<br /> sehr geehrter Herr Hammer,<br /> <br /> die antragstellenden Fraktionen bitten Sie, folgenden Antrag zur Beschlussfassung in die Ta-gesordnung der Sitzung des Mobilitätsausschusses am 03.03.2026 aufzunehmen.<br /> Beschluss:<br /> 1. Der Rat der Stadt Köln bekundet ausdrücklich sein Interesse an der Einführung einer Nah-verkehrsabgabe als zusätzliche, dauerhaft&nbsp;<br /> &nbsp;&nbsp;&nbsp; tragfähige Finanzierungssäule für den öffentli-chen Personennahverkehr (ÖPNV).</p>
<p>2. Der Rat der Stadt Köln bittet das Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen (MUNV NRW), zeit-<br /> &nbsp; &nbsp; nah die erforderliche landesgesetzliche Grundlage für die Einführung einer kommunalen Nahverkehrsabgabe zu schaffen.</p>
<p>3. Der Rat spricht sich dabei insbesondere für die Option einer arbeitgeberbezogenen Abgabe ab einer bestimmten Betriebsgröße aus ana-<br /> &nbsp; &nbsp;&nbsp;log, zu internationalen Vorbildern wie dem fran-zösischen Versement Mobilité oder der Wiener Dienstgeberabgabe.</p>
<p>4. Die Stadt Köln wird beauftragt, sich aktiv mit anderen nordrhein-westfälischen-Kommunen abzustimmen, um gemeinsam auf eine zügige<br /> &nbsp; &nbsp;&nbsp;gesetzliche Umsetzung hinzuwirken.</p>
<p>Begründung:<br /> Eine leistungsfähige, bezahlbare und flächendeckende ÖPNV-Versorgung ist eine zentrale Voraussetzung für die Mobilitätswende, für Klimaschutz, soziale Teilhabe sowie für die wirt-schaftliche Leistungsfähigkeit der Stadt Köln. Gleichzeitig steht der ÖPNV bundesweit</p>
<p>Die derzeitige Finanzierung des ÖPNV stützt sich im Wesentlichen auf zwei Säulen: Fahrgeld-einnahmen und kommunale Zuschüsse. Dieses Modell ist zunehmend strukturell unterfinanziert:<br /> • Mit der Einführung des Deutschlandtickets haben Kommunen und Verkehrsunterneh-men nur noch eingeschränkten Einfluss auf die<br /> &nbsp;&nbsp;Einnahmenseite, während Kostenstei-gerungen – etwa durch Energiepreise, Personal, Bau- und Instandhaltungskosten – ungebremst<br /> &nbsp;&nbsp;fortwirken.<br /> • Die Finanzlage der Stadt Köln ist angespannt. Hohe Investitionsbedarfe, insbesondere im Stadtwerke-Konzern (z. B. Infrastruktur, Energie-<br /> &nbsp; und Verkehrswende), schränken die Möglichkeiten der Quersubventionierung des ÖPNV erheblich ein.<br /> • Gleichzeitig bleibt eine auskömmliche, dynamisierte Finanzierung des ÖPNV durch den Bund bislang aus. Weder Regionalisierungsmittel<br /> &nbsp;&nbsp;noch Ausgleichszahlungen für das Deutschlandticket decken den tatsächlichen Finanzbedarf für Betrieb, Instandhaltung und Ausbau des<br /> &nbsp;&nbsp;Angebots.<br /> <br /> Vor diesem Hintergrund ist die Einführung einer Nahverkehrsabgabe als dritte Finanzierungs-säule ein sachgerechter und notwendiger Schritt. Sie ermöglicht eine breitere Lastenverteilung und schafft zusätzliche finanzielle Spielräume zur Stabilisierung des bestehenden Angebots sowie für den Ausbau neuer Bus- und Bahnverbindungen.<br /> <br /> Besonders geeignet ist eine arbeitgeberbezogene Abgabe, da Unternehmen in besonderem Maße von einem leistungsfähigen ÖPNV profitieren – etwa durch bessere Erreichbarkeit von Arbeitsplätzen, geringeren Parkraumbedarf und eine höhere Standortattraktivität. Internatio-nale Beispiele zeigen, dass solche Modelle wirksam und wirtschaftlich tragfähig sind: In Frank-reich deckt das Versement Mobilité je nach Region einen erheblichen Anteil der laufenden ÖPNV-Kosten, in Wien leistet die Dienstgeberabgabe einen stabilen Beitrag zur Finanzierung des öffentlichen Verkehrs.<br /> <br /> Aus verkehrs- und klimapolitischer Perspektive ist die Nahverkehrsabgabe zudem ein len-kungswirksames Instrument, das zur Reduktion des motorisierten Individualverkehrs beiträgt, den Umweltverbund stärkt und langfristig zu weniger Emissionen, Lärm und Flächenverbrauch führt. Gleichzeitig unterstützt sie soziale Ziele, indem ein attraktiver ÖPNV unabhängig vom individuellen Autobesitz nutzbar bleibt.<br /> Vor dem Hintergrund der im schwarz-grünen Koalitionsvertrag des Landes NRW verankerten Prüfung einer Nahverkehrsabgabe und der öffentlichen Äußerungen des Verkehrsministers, wonach kommunale Interessensbekundungen Voraussetzung für weiteres Handeln sind, sollte die Stadt Köln jetzt klar und formell Position beziehen und gemeinsam mit anderen Kom-munen den politischen Druck für eine zeitnahe Umsetzung erhöhen.<br /> <br /> Mit freundlichen Grüßen<br /> gez. Lino Hammer&nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp;gez. Günter Bell<br /> GRÜNE-Fraktionsgeschäftsführer&nbsp; &nbsp; LINKE-Fraktionsgeschäftsführer</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>kopofo</category>
                            
                                <category>Pressemitteilungen</category>
                            
                                <category>Umwelt, Klima, Grün und Verkehr</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Mon, 16 Feb 2026 10:40:00 +0100</pubDate>
                        <title>Antrag zur Einführung einer Nahverkehrsabgabe</title>
                        <link>https://www.kopofo-nrw.de/kommunalpolitische-datenbank/detail-kommunalpolitische-datenbank/news/antrag-zur-einfuehrung-einer-nahverkehrsabgabe/</link>
                        <description>Eine leistungsfähige, bezahlbare und flächendeckende ÖPNV-Versorgung ist eine
zentrale Voraussetzung für die Mobilitätswende, für Klimaschutz, soziale Teilhabe sowie
für die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit der Stadt Moers. Gleichzeitig steht der ÖPNV
bundesweit und insbesondere in Großstädten vor erheblichen finanziellen
Herausforderungen.</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Antrag zur Sitzung des Rates am 25.03.2026<br /> Einführung einer Nahverkehrsabgabe</p>
<p><br /> Sehr geehrte Frau Bürgermeisterin,<br /> die Fraktion Die Linke Liste im Rat der Stadt Moers stellt folgenden Antrag:<br /> 1. Der Rat der Stadt Moers bekundet ausdrücklich sein Interesse an der Einführung einer<br /> Nahverkehrsabgabe als zusätzliche, dauerhaft tragfähige Finanzierungssäule für den<br /> öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV).<br /> 2. Der Rat der Stadt Moers bittet das Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr<br /> des Landes Nordrhein-Westfalen (MUNV NRW), zeitnah die erforderlichen<br /> landesgesetzlichen Grundlage für die Einführung einer kommunalen Nahverkehrsabgabe<br /> zu schaffen.<br /> 3. Der Rat spricht sich dabei insbesondere für die Option einer arbeitgeberbezogenen<br /> Abgabe ab einer bestimmten Betriebsgröße aus analog zu internationalen Vorbildern wie<br /> dem französischen Versement Mobilité oder der Wiener Dienstgeberabgabe.<br /> 4. Die Stadt Moers wird beauftragt, sich aktiv mit anderen nordrhein-westfälischen-<br /> Kommunen abzustimmen, um gemeinsam auf eine zügige gesetzliche Umsetzung<br /> hinzuwirken.<br /> Begründung:<br /> Eine leistungsfähige, bezahlbare und flächendeckende ÖPNV-Versorgung ist eine<br /> zentrale Voraussetzung für die Mobilitätswende, für Klimaschutz, soziale Teilhabe sowie<br /> für die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit der Stadt Moers. Gleichzeitig steht der ÖPNV<br /> bundesweit und insbesondere in Großstädten vor erheblichen finanziellen<br /> Herausforderungen.<br /> &nbsp;</p>
<p>Die derzeitige Finanzierung des ÖPNV stützt sich im Wesentlichen auf zwei Säulen:<br /> Fahrgeldeinnahmen und kommunale Zuschüsse. Dieses Modell ist zunehmend<br /> strukturell unterfinanziert:<br /> • Mit der Einführung des Deutschlandtickets haben Kommunen und<br /> Verkehrsunternehmen nur noch eingeschränkten Einfluss auf die Einnahmenseite,<br /> während Kostensteigerungen – etwa durch Energiepreise, Personal, Bau- und<br /> Instandhaltungskosten – ungebremst fortwirken.<br /> • Die Finanzlage der Stadt Moers ist angespannt. Hohe Investitionsbedarfe,<br /> insbesondere im Stadtwerke-Konzern (z. B. Infrastruktur, Energie- und Verkehrswende),<br /> schränken die Möglichkeiten der Quersubventionierung des ÖPNV erheblich ein.<br /> • Gleichzeitig bleibt eine auskömmliche, dynamisierte Finanzierung des ÖPNV durch den<br /> Bund bislang aus. Weder Regionalisierungsmittel noch Ausgleichszahlungen für das<br /> Deutschlandticket decken den tatsächlichen Finanzbedarf für Betrieb, Instandhaltung und<br /> Ausbau des Angebots.<br /> Vor diesem Hintergrund ist die Einführung einer Nahverkehrsabgabe als dritte<br /> Finanzierungssäule ein sachgerechter und notwendiger Schritt. Sie ermöglicht eine<br /> breitere Lastenverteilung und schafft zusätzliche finanzielle Spielräume zur Stabilisierung<br /> des bestehenden Angebots sowie für den Ausbau neuer Bus- und Bahnverbindungen.<br /> Besonders geeignet ist eine arbeitgeberbezogene Abgabe, da Unternehmen in<br /> besonderem Maße von einem leistungsfähigen ÖPNV profitieren – etwa durch bessere<br /> Erreichbarkeit von Arbeitsplätzen, geringeren Parkraumbedarf und eine höhere<br /> Standortattraktivität. Internationale Beispiele zeigen, dass solche Modelle wirksam und<br /> wirtschaftlich tragfähig sind: In Frankreich deckt das Versement Mobilité je nach Region<br /> einen erheblichen Anteil der laufenden ÖPNV-Kosten, in Wien leistet die<br /> Dienstgeberabgabe einen stabilen Beitrag zur Finanzierung des öffentlichen Verkehrs.<br /> Aus verkehrs- und klimapolitischer Perspektive ist die Nahverkehrsabgabe zudem ein<br /> lenkungswirksames Instrument, das zur Reduktion des motorisierten Individualverkehrs<br /> beiträgt, den Umweltverbund stärkt und langfristig zu weniger Emissionen, Lärm und<br /> Flächenverbrauch führt. Gleichzeitig unterstützt sie soziale Ziele, indem ein attraktiver<br /> ÖPNV unabhängig vom individuellen Autobesitz nutzbar bleibt.<br /> Vor dem Hintergrund der im schwarz-grünen Koalitionsvertrag des Landes NRW<br /> verankerten Prüfung einer Nahverkehrsabgabe und der öffentlichen Äußerungen des<br /> Verkehrsministers, wonach kommunale Interessensbekundungen Voraussetzung für<br /> weiteres Handeln sind, sollte die Stadt Moers jetzt klar und formell Position beziehen und<br /> gemeinsam mit anderen Kommunen den politischen Druck für eine zeitnahe Umsetzung<br /> erhöhen.<br /> Freundliche Grüße<br /> Almut Klinger&nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; Marcel Bister&nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp;Laura Kaiser<br /> Fraktionsvorsitzende Fraktionsvorsitzender stellv. Fraktionsvorsitzende</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Anträge</category>
                            
                                <category>Umwelt, Klima, Grün und Verkehr</category>
                            
                        
                        
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                        <pubDate>Sun, 15 Feb 2026 13:16:00 +0100</pubDate>
                        <title>Kritik an umfassenden Gebührenerhöhungen</title>
                        <link>https://www.kopofo-nrw.de/kommunalpolitische-datenbank/detail-kommunalpolitische-datenbank/news/kritik-an-umfassenden-gebuehrenerhoehungen-1/</link>
                        <description>Die Linke spricht von „Liste der Grausamkeiten“
Kritik an umfassenden Gebührenerhöhungen
</description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Linke spricht von „Liste der Grausamkeiten“<br /> Kritik an umfassenden Gebührenerhöhungen</strong><br /> <br /> <strong>Die Fraktion Die Linke im Rat der Stadt Erkrath kritisiert die im Haushaltsplan 2026/2027 vorgesehenen Gebührenerhöhungen deutlich. Nach Einschätzung der Fraktion summieren sich die geplanten Maßnahmen auf mehr als zehn einzelne Erhöhungen, hinzu kommen steigende Preise bei den Stadtwerken zur Gewinnabführung sowie eine Anpassung der Grundsteuer.</strong><br /> <br /> Betroffen sind unter anderem Gebühren für Straßenreinigung, Marktstände, Kitas, Abwasser, Bibliothek, VHS, Friedhöfe, Jugendmusikschule sowie die Nutzung von Stadthalle und Bürgerhaus. Auch bei Krankentransporten sind höhere Kosten vorgesehen. Darüber hinaus sollen Gewinne der Stadtwerke zur Stabilisierung des Haushalts herangezogen werden, was sich in steigenden Preisen fürs Schwimmbad, für Fernwärme, Warmwasser und Wasser niederschlagen wird.<br /> <br /> Sollten diese Maßnahmen nicht ausreichen, steht zusätzlich eine Erhöhung der Grundsteuer im Raum, die insbesondere Mieterinnen und Mieter über die Nebenkosten betreffen würde.<br /> <br /> „Für viele Bürgerinnen und Bürger liest sich dieser Haushalt wie eine Liste der Grausamkeiten“, erklärt Markus Lenk, Sprecher der Fraktion Die Linke im Erkrather Stadtrat. „Wir erleben eine breite Welle von Gebührenerhöhungen, die deutlich stärker steigen als die Einkommen vieler Menschen. Die Frage ist doch: Wer kann das alles noch bezahlen?“<br /> <br /> Aus Sicht der Linken wird damit jedoch nicht das eigentliche Problem gelöst. Die strukturelle Schieflage des Haushalts entstehe vor allem durch die unzureichende Finanzierung kommunaler Pflichtaufgaben durch Bund undLand. „Die fehlende Konnexität wird nicht angegangen. Stattdessen werden die Belastungen nach unten weitergereicht“, so Lenk.<br /> <br /> Die Fraktion kündigt an, sämtliche Gebührenerhöhungen im Rat abzulehnen. „Leben muss bezahlbar bleiben – und auch eine Stadt muss dazu ihren Beitrag leisten“, betont Lenk. „Haushaltskonsolidierung darf nicht allein über steigende Gebühren und höhere Nebenkosten organisiert werden.“<br /> <br /> Weiteres hier: <a href="mailto:www.dielinke-erkrath.de/die-linke-zum-haushaltsplan-2026-27/" title="email link" class="link-email">https://www.dielinke-erkrath.de/die-linke-zum-haushaltsplan-2026-27/</a>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Finanzen und Wirtschaft</category>
                            
                                <category>Pressemitteilungen</category>
                            
                        
                        
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                        <guid isPermaLink="false">news-6206</guid>
                        <pubDate>Tue, 10 Feb 2026 13:52:00 +0100</pubDate>
                        <title>Solidarität statt Sparplan! – Die Linke fordert Unterstützung</title>
                        <link>https://www.kopofo-nrw.de/kommunalpolitische-datenbank/detail-kommunalpolitische-datenbank/news/solidaritaet-statt-sparplan-die-linke-fordert-unterstuetzung/</link>
                        <description></description>
                        
                        <content:encoded><![CDATA[<p>10. Februar 2026</p>
<p>Pressemitteilung von Die Linke im Kreistag Wesel</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Solidarität statt Sparplan! – Die Linke fordert Unterstützung</strong></p>
<p>Für Menschen in schwierigen Lebenssituationen bietet das Café Komm einen Platz für Verständnis und eine niedrigschwellige Beratung. In einer Vielzahl an Problematiken stehen die Mitarbeiter*innen den Bedürftigen, durch persönliche oder digitale Gespräche, zur Seite. Das bisherige Finanzierungsmodell ist vergangenen Dezember ohne Anschlussvertrag ausgelaufen. Ohne Finanzierungshilfe vom Kreis Wesel steht das Arbeitslosenzentrum vor dem möglichen aus. Die hohen Kontaktzahlen zeigen jedoch, dass der Bedarf vorhanden ist.</p>
<p>Die Fraktion Die Linke fordert eine ordentliche Ausfinanzierung des Café Komm.</p>
<p>Ohne finanzielle Hilfe wird das Café Komm die Beratung einstellen müssen. Eine Entwicklung die Menschen in Not noch weiter belasten wird.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Arbeit und Soziales</category>
                            
                                <category>Pressemitteilungen</category>
                            
                        
                        
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