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Fraktion DIE LINKE. im Rat der Stadt Duisburg

DIE LINKE will Ausweitung der Schrottverarbeitung verhindern

Detlef Feldmann
Porträt Detlef Feldmann

DIE LINKE macht darauf aufmerksam, dass nach Messungen durch das LANUV die Bevölkerung in Meiderich seit vielen Jahren erhöhten schwermetallhaltigen Stäuben ausgesetzt ist. Regelmäßig würden zulässige Grenzwerte überschritten. Der Grund hierfür liege in der im Hafengebiet ansässigen Schrott verarbeitenden Betriebe. DIE LINKE sieht besonders in der Belastung mit den Allergie auslösenden und Krebs erzeugenden Schwermetallen Nickel und Chrom ein Problem.

Detlef Feldmann, Bezirksvertreter aus Meiderich/Beeck und umweltpolitischer Sprecher der Linksfraktion, sagt dazu: „Es wird fleißig gemessen, aber nicht gehandelt. Regelmäßig heißt es seitens der Verwaltung, das sei nicht möglich, solange die verursachenden Betriebe nach dem Stand der Technik arbeiten würden.“

DIE LINKE macht darauf aufmerksam, dass die auf der Schrottinsel ansässige Fa. European Metal Recycling GmbH nun sogar noch eine Ausweitung der Schrottverarbeitung anstrebe - mit der zwangsläufigen Verschlechterung der Immissionssituation. Der Genehmigungsantrag sowie die zugehörigen Unterlagen liegen gemäß § 10 Abs. 3 BImSchG in der Zeit vom 22.07.2020 bis einschließlich 24.08.2020 beim Amt für Baurecht und betrieblichen Umweltschutz in der Friedrich-Wilhelm-Str. 96 und der Bezirksverwaltung Meiderich/Beeck in der Von-der-Mark-Str. 36 aus. Etwaige Einwände können schriftlich oder online vom 22.07.2020 bis einschließlich 07.09.2020 vorgebracht werden. Am 07.10.2020 wird die Behörde die Einwände erörtern.

Unterdessen beantragt DIE LINKE in der nächsten Bezirksvertreter*innen-Sitzung in Meiderich/Beeck, dass sich die Bezirksvertretung nachdrücklich gegen die Ausweitung der Schrottverarbeitung auf der Schrottinsel Ruhrorter Hafen ausspricht und bittet die Verwaltung, sorgfältig jede Möglichkeit zur Verhinderung des Vorhabens zu prüfen.


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