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Fraktion DIE LINKE. im Rat der Stadt Köln

DIE LINKE: Zu viele Eigenheime geplant, zu wenig Geschosswohnungsbau in Köln

Jörg Detjen
Porträt Jörg Detjen

Zur Sozialausschusssitzung am 1. März legt die Verwaltung eine Mitteilung über den geförderten Bau von Sozialwohnungen vor. 2017 wurden Förderzusagen für 849 Wohnungen erteilt. Das liegt unter der von der Stadt angestrebten Marke von 1.000 geförderten Wohnungen pro Jahr und quasi gleichauf mit den 842 in 2017 fertigstellten geförderten Wohnungen.

Dazu erklärt der Fraktionsvorsitzende Jörg Detjen: „Mindestens 2.000 Sozialwohnungen pro Jahr sind nötig, um die weggefallenen preisgünstigen Wohnungen zu kompensieren und der Wohnungsnot in Köln Einhalt zu gebieten. Seit 2015 sinkt die Zahl der neu gebauten geförderten Wohnungen wieder, von 1016 im Jahr 2015 über 871 2016 bis 842 im Vorjahr. Die in Köln regierenden Parteien versagen in dieser wichtigen Zukunftsfrage!“

Eine Übersicht baureifer städtischer Wohnungsbaugrundstücke im Liegenschaftsausschuss zeigte, dass auf vielen städtischen Flächen jetzt erheblich mehr Einfamilienhäuser vorgesehen sind als noch im Konzept StEK Wohnen. Besonders davon betroffen sind die Neubaugebiete Rondorf Nord-West und Blumenberg-Kreuzfeld. Doch auf den Grundstücken für Einfamilienhäuser können erheblich weniger Menschen wohnen als man mit Geschosswohnungsbau versorgen könnte.

Michael Weisenstein, Fraktionsgeschäftsführer und stadtentwicklungspolitische Sprecher, über die Ursachen der Misere: „Die Verwaltung nennt einerseits ‘die Verknappung baureifer Flächen’ problematisch, anderseits trägt sie genau dazu bei. Jetzt muss der Fokus auf Geschosswohnungsbau liegen, bis sich die Lage auf dem Wohnungsmarkt entspannt hat!“

Der Investor in Mülheim muss keine geförderten Wohnungen dort bauen, weil das kooperative Baulandmodell nicht greift. Der Vorschlag, die Grundstücke in Mülheim zu kaufen und das neu zu bauende Otto-Langen-Quartier mit 30 % Sozialwohnungen durch die Stadt selbst zu errichten, wurde von der schwarz-grünen Mehrheit abgelehnt.

Das empört Jörg Detjen: „Köln bleibt weit hinter dem notwendigen Sozialwohnungsbau zurück. Deswegen muss die Stadt alle ihre Möglichkeiten nutzen, Flächen zu kaufen und preisgünstigen Wohnraum selbst zu errichten. Die schwarz-grünen Stadtregierung torpediert solche Anstrengungen und wurschtelt weiter wie bisher. Damit sich das ändert, brauchen wir gesellschaftspolitischen Druck. Da sind wir uns mit dem Kölner Mieterbund einig.“


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