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Fraktion DIE LINKE. im Rat der Stadt Köln

Energieeffiziente Haushaltsgeräte für alle - DIE LINKE: Klimanotstand ernst nehmen

Jörg Detjen
Porträt Jörg Detjen

Auf der letzten Sitzung des Sozialausschusses forderte DIE LINKE nur noch energieeffiziente Geräte für die Erstausstattung von Erwerbslosen und Sozialgeldempfängern und die Unterkünfte von Wohnungslosen und Geflüchteten anzuschaffen. Bisher werden über einen Rahmenvertrag immer die gleichen Modelle gekauft. Bei Kühlschränken haben sie die Effizienzklasse A++, bei Waschmaschinen wird sogar nur ein A+-Gerät bewilligt.

Dazu erklärt Jörg Detjen, Vorsitzender der Fraktion DIE LINKE: „Unserer Recherchen haben ergeben, dass die veralteten Geräte nicht nur viel zu viel Energie verbrauchen. Eine Waschmaschine derselben Marke gibt es als A+++-Modell im Einzelhandel zurzeit rund 20 Euro billiger, als es der Rahmenvertrag für das alte A+-Modell vorsieht. Die preisgünstigere Waschmaschine spart auch noch 22 % Energie ein.“

Kühlschränke werden je nach Personenzahl im Haushalt in drei Größen bewilligt. In der kleinsten Größe ließe sich ein Drittel Energie einsparen, beim mittleren und großen Modell (ab 5 Personen) immerhin ein Viertel. Dabei besteht beim kleinen Modell ein Preisunterschied von 50 Euro und beim mittleren 26 Euro. Lediglich der große Kühlschrank in A+++ schlägt mit einem Preisaufschlag von 190 Euro zu Buche.

Jörg Detjen ergänzt: „Wenn der Klimanotstand kein schickes, aber wirkungsloses Etikett für die Stadtpolitik bleiben soll, müssen wir uns in allen Bereichen fragen, wie CO2 eingespart werden kann. Gerade im Sozialbereich profitieren wir davon doppelt. Wir verlangsamen den Klimawandel und entlasten arme Menschen mit einer niedrigeren Stromrechnung. So geht Umweltpolitik sozial gerecht!“

Jörg Detjen weiter: „Wir hätten im Ausschuss die Möglichkeit gehabt, mit dem LINKEN Antrag einen Grundsatzbeschluss zu fassen, dass wir diese Entwicklung wollen. Doch Schwarz-Grün hielt mit einem zögerlichen Prüfantrag dagegen. Nun liegt der Ball wieder bei der Verwaltung. Wir sind optimistisch, dass die Verwaltung sich in die richtige Richtung wendet. Alles außer dem Vorschlag der LINKEN wäre sozial unvernünftig und ökologisch wahnsinnig!“


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