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Fraktion DIE LINKE. im Rat der Stadt Köln

Hochhausprojekt am Friesenplatz: Höhenkonzept weiterentwickeln statt Unterwerfung unter Investoreninteressen

Symbolbild
Haus im Bau

Der Kölner Rat wird in seiner Sitzung am 6.5.2021 darüber entscheiden, ob das Verfahren zum Hochhausbau am Hohenzollernring 62 weiter vorangetrieben wird. Es ist zu befürchten, dass das Ratsbündnis aus Grüne, CDU und Volt zugunsten eines 67 m hohen Baus entscheiden wird. Aus Sicht der Kölner Linksfraktion ignoriert das Bündnis zugunsten von Investoreninteressen bestehende demokratische Beschlüsse und verhindert eine angemessene Beratung.

Michael Weisenstein, Geschäftsführer der Ratsfraktion, hierzu: „Vor nicht einmal drei Wochen wurde die Aktualisierung und Ausweitung des Höhenentwicklungskonzeptes für die Innenstadt gestartet. Nun treibt das regierende Bündnis aus Grüne, CDU und Volt den Bau eines Hochhauses in genau diesem Bereich voran. Offenbar wirft das Bündnis jede Abwägung über Bord, um Investoreninteressen zu bedienen.“

Bereits das bisherige Höhenkonzept spricht gegen ein Hochhaus an dieser Stelle. Dieses Konzept, das 2007 zum Schutz des Stadtbildes mit seinen romanischen Kirchen und dem Dom beschlossen wurde, legt innerhalb der Ringe als Obergrenze eine Gebäudehöhe von 22,5 m fest. In 2020 wurde beschlossen, das Höhenkonzept zu überarbeiten und bis zum Grüngürtel auszudehnen (siehe Link am Ende dieser Pressemitteilung). Am 17.4.2021 fand hierzu online die Auftaktveranstaltung mit internationalen Experten statt.

Michael Weisenstein dazu: „Die Kölner Innenstadt ist ein besonders sensibler Bereich. In 2004 gefährdeten Hochhausbauten in Deutz den Status des Doms als Weltkulturerbe. Aus diesem Grund haben wir gemeinsam das Höhenkonzept beschlossen und sind nun dabei, es zu überarbeiten. Das Ratsbündnis sollte die Finger davon lassen, diese demokratischen Beratungen zu übergehen und bestehende Beschlüsse zu ignorieren. Wir wollen mit allen Beteiligten die Entwicklung des Höhenkonzeptes weiterführen und fordern daher, das Projekt einstweilen zu stoppen.“


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