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Fraktion DIE LINKE. im Rat der Stadt Köln

Kölner Verbindung von Combat 18 aufklären! Das Kölner Umfeld von rechtsextremen Gewalttaten muss endlich aufgeklärt werden. Jetzt muss Combat 18 ausgehoben und die Gruppe verboten werden.

Symbolbild
Zeichnung einre Figur, die ein Hakenkreuz in einen Mülleimer wirft

Bei den gewalttätigen Anschlägen und Morden des NSU seit 2000 wurde in den Prozessen immer wieder die Frage aufgeworfen: Wie konnte der NSU das alleine bewerkstelligen? Konkrete Ortskenntnisse mussten vorhanden sein. Eine große Enttäuschung des NSU-Prozesses war, dass diese Frage nicht beantwortet wurde. Es bleibt der Verdacht, dass der Verfassungsschutz selbst im Umfeld aktiv war.

Zur mangelnden Aufklärung der NSU-Ermittlung schreibt der Verwaltungswissenschaftler Dr. Wolfgang Seibel in seinem Buch „Verwaltungsdesaster“: „Dieses Kalkül hätte sich ganz anders dargestellt, wenn die Mordopfer Angehörige der Deutschen Mehrheitsgesellschaft gewesen wären.“

Dazu erklärt Jörg Detjen, Fraktionsvorsitzender DIE LINKE im Kölner Stadtrat:
„Diese These teile ich. So makaber es klingt: Das etablierte deutsche Bürgertum ist erst jetzt aufgewacht, weil ein CDU-Spitzenbeamter ermordet wurde. Damit diese Terroranschläge und Morde endlich aufhören, müssen jetzt mit Hochdruck die fast 200 Morde von Rechtsextremen in den letzten Jahrzehnten aufgeklärt werden. Der Schlüssel dafür ist die Betrachtung des rechtextremen Umfeldes!
Die Anschläge in der Probsteigasse, (2001) der Nagelbombenanschlag in der Keupstraße (2004), die gewalttätigen Ausschreitungen bei Hogesa (2014) und der Mordversuch an der Oberbürgermeisterin Reker (2015) haben einen Zusammenhang: Die Mörder bekamen Unterstützung von einem rechtsextremen Umfeld in der Kölner Region.
Das muss endlich aufgeklärt werden! Die Polizei hat nach hartnäckigem Fragen einem Journalisten mitgeteilt, dass die 19 Anschläge von Combat 18 in Köln in der Zeit von 2009 bis 2019 durch drei Täter verübt wurden. Einer davon lebt in Köln, zwei im Umland. Damit ist es doch offensichtlich, dass Combat 18 einen Stützpunkt in Köln hat.“

Detjen weiter:
„Ich fordere die Landesregierung und die Kölner Polizei auf, tätig zu werden. Sie kennen die Personen und haben viele zusätzliche Informationen und Daten. Sie können dadurch eventuell Verbindungen zwischen Combat 18 und dem vermutlichen Mörder Stefan E. auf der einen Seite und den terroristischen Anschlägen und Aktivitäten des NSU und Hogesa in Köln auf der anderen Seite aufdecken. Diese Untersuchungen können aber auch zu anderen Tatorten führen.

Combat 18 muss schnell ausgehoben und Beweismittel sichergestellt werden. Gleichzeitig muss Combat 18 verboten werden!“


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