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Fraktion DIE LINKE. im Kreistag Wesel

Kreisgrüne mit ersten Genesungsanzeichen?

Sascha Wagner
Porträt Sascha Wagner

Ein prognostizierter Rückgang der CO2-Emissionen weltweit um bis zu acht Prozent zeigt, dass sich zumindest die Umwelt über die Maßnahmen zur Unterbrechung der Corona-Pandemie freuen kann. Als Reaktion auf die Corona-Hotspots in nordrhein-westfälischen Schlachtbetrieben, hat die Kreistagsfraktion der Grünen heute (18.05.) eine Anfrage zu Corona-Infektionen in Betrieben und Sammelunterkünften eingebracht. „Die Anfrage könnte ein Anzeichen dafür sein, dass auch die Kreisgrünen im Zuge der Corona-Pandemie wieder zurück zu ihrem Naturzustand finden könnten“, kommentiert der Fraktionsvorsitzende der Linken im Kreistag Wesel, Sascha H. Wagner den Vorstoß und führt aus:

„Von Mitgliedern der Grünen in Regierungsbeteiligung ist es eigentlich zu erwarten, dass gerade sie sich für artgerechte Tierhaltung und humane Arbeits- und Unterkunftsbedingungen für die Beschäftigten in Schlachtbetrieben einsetzen. Die eingebrachte Anfrage zeigt jedoch, dass dieses Thema zugunsten der wirtschafts-konservativen Koalitionsfähigkeit mit CDU und FDP/VWG keine Relevanz für die einstige Naturschutzpartei hatte.“

„Hätten die Grünen im Kreis Wesel in der im September auslaufenden Wahlperiode etwas mehr Gespür für ihre eigene Partei-DNA gehabt, wäre ihnen sicherlich die Notwendigkeit der Verwaltungsvorlage Nr. 1798/IX aus dem Jahr 2019 bewusst gewesen. Die vorgeschlagene Einrichtung von 3,75 Stellen im Bereich der Hygieneaufsicht, wäre ein wichtiger Beitrag zur Kontrolle der artgerechten Tierhaltung und den Bedingungen für Beschäftige in den hiesigen Schlachtbetrieben gewesen. Waren es die Kreistagsgrünen, die diese Vorlage ablehnten, streuen sie mit ihrer heutigen Anfrage reaktionären Schnittlauch in die Augen der Bürger*innen. Sollte die Anfrage ein erstes Anzeichen einer nachhaltigen Genesung der Kreisgrünen sein, sind wir selbstverständlich dazu bereit, die sozial-ökologische Wende innerhalb der Kreispolitik gemeinsam voranzutreiben,“ so Wagner abschließend.


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