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Fraktion DIE LINKE. im Rat der Stadt Duisburg

LINKE betroffen über Schließungen der Filialen bei Galeria Karstadt Kaufhof

Martina Ammann-Hilberath
Porträt Martina Ammann-Hilberath

Die Warenhauskette Galeria Karstadt Kaufhof wird voraussichtlich 62 seiner 172 Filialen schließen.

Hierzu erklärt Martina Ammann-Hilberath, Fraktionsvorsitzende der Ratsfraktion DIE LINKE. Duisburg:  „Die geplanten Schließungen werden aller Voraussicht nach ca. 7500 Teilzeitkräfte in ganz Deutschland betreffen. Das ist eine Schande und darf nicht einfach hingenommen werden. Für Duisburg ist leider zu befürchten, dass die ehemalige Kaufhof Filiale an der Düsseldorfer Straße schließen wird. Für die Beschäftigten und die Stadt Duisburg als Ganzes wäre das eine Katastrophe. Die Beschäftigten haben über Jahre Verzicht geübt, um dem Unternehmen zu helfen und es am Leben zu halten. Trotz aller Bemühungen des Personals und dem enormen Einsatz, den sie über die Jahre geleistet haben, sollen sie nun trotzdem ihren Job verlieren. Gerade für eine Stadt wie Duisburg, die trotz aller falschen Behauptungen der Stadtspitze immer noch mit enormer Arbeitslosigkeit zu kämpfen hat, ist das eine Hiobsbotschaft. An der Stelle zeigt sich die Gnadenlosigkeit dieses Wirtschaftsmodells. Nicht die Corona-Krise ist Schuld an dem Scheitern, sondern jahrelanges Missmanagement sowie Fehlentscheidungen profitgieriger Eigentümer.

Doch nicht nur für die Beschäftigten ist die Situation dramatisch. Mit einem möglichen Wegfall der ehemaligen Kaufhof Filiale in der City an der Düsseldorfer Straße würde die Innenstadt weiter veröden. Die Düsseldorfer Straße ist schon jetzt durch den enormen Leerstand sehr unattraktiv. Eine weitere Schließung in dieser Größenordnung wäre nicht zu kompensieren und würde das sowieso schon arg ramponierte Bild der Duisburger Innenstadt weiter verschlechtern.

Es ist nun an der Zeit gemeinsam mit den Beschäftigten und der Gewerkschaft neue Einzelhandelskonzepte zu entwickeln, um so Arbeitsplätze zu sichern und den weiteren Verfall der Innenstadt zu verhindern.“


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