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DIE LINKE. Fraktion im Rat der Stadt Hamm: Späte Einsicht. Aus für Probebohrungen der HammGas.
„Spät kommt die Einsicht auf weitere Probebohrungen zu verzichten, ein weiteres finanzielles Abenteuer der Stadtwerke endet mit einem Millionenverlust“, kommentiert Alisan Sengül, Sprecher des Kreisverbandes Hamm, das nun beschlossene Ende der Gasprobebohrungen der HammGas.
„Gegen die Stimmen unserer Ratsfraktion hat der Rat im Jahr 2011 die Beteiligung der Stadtwerke an der Hamm Gas beschlossen. Bereits zum damaligen Zeitpunkt haben wir auf die Gefährdung der Umwelt, auf die Gefahren für Mensch und Tier, aber auch auf die finanziellen Risiken hingewiesen. Regelmäßig haben alle Fraktionen im Rat unsere Anträge abgewiesen. 5 Jahre später und um einige Millionen ärmer scheint sich auch in den anderen Fraktionen die Erkenntnis durchgesetzt zu haben, das Gasbohren keineswegs ein Erfolgsmodell ist, sondern ein weiteres Millionengrab. Diese Erkenntnis ist auch dem Druck und der Öffentlichkeitsarbeit der Bürgerinitiativen geschuldet“, so Sengül weiter.
„Nach dem Debakel mit der Uentroper Dreckschleuder stehen die Stadtwerke wieder einmal mit leeren Händen dar. Für uns stellt sich auch die Frage nach der politischen Verantwortung. Doch bereits in der Aufsichtsratssitzung der Stadtwerke vom 08.12.2016 haben die Vertreter von CDU, SPD, Grünen, FDP und pro Hamm weiteren Erhöhungen, u.a. im ÖPNV, zugestimmt. Einzig DIE LINKE. hat dagegen votiert. Für den finanziellen Verlust durch eine fehlgeleitete Energiepolitik nun alle Bürger*innen in Kollektivhaftung zu nehmen, halten wir für einen völlig falschen Weg“, so Sengül abschließend.
