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Bonn

Unterausschuss Inklusion und Teilhabe

by haillippe at flickr

Die Linksfraktion fordert einen Unterausschuss zum Thema Inklusion und Teilhabe zu bilden, in dem die gesellschaftlichen Akteure insbesondere der Bildungslandschaft einbezogen werden.

Inhalt des Änderungsantrages

der Antragstext wird ersetzt durch:

Die Verwaltung erarbeitet in Abstimmung mit gesellschaftlichen Akteuren und der Lenkungsgruppe zum Behindertenpolitischen Teilhabeplan ein Konzept, wie Teilhabe und Inklusive Bildung unter Beteiligung von

  • Einrichtungen des Elementarbereiches
  • aller Schulformen
  • in der Bildung und Weiterbildung arbeitende Einrichtungen
  • Trägern der Jugendhilfe
  • Behindertenverbände, Elternvereine
  • die Stadtschulpflegschaft und
  • Vertreter/innern aus dem Bereich der Kommunalpolitik

umgesetzt werden können und wie die Zusammensetzung und Arbeitsweise eines optimalen Arbeitsgremiums aussehen könnte. Hierbei sind die im Ratsbeschluss v. 08.07.2011 ?Inklusive Bildung für Bonn? (DS 1010622AA7) aufgeführten Eckpunkte sowie die Empfehlungen der Lenkungsgruppe zum Behindertenpolitischen Teilhabeplan besonders zu beachten.

Begründung

Die Umsetzung der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen muss mit oberster Priorität angegangen werden. Hierbei ist eine interdisziplinäre und inklusive Herangehensweise unter Beteiligung der wichtigen gesellschaftlichen Akteure unerlässlich. Auf dem Bereich der Teilhabe hat die Lenkungsgruppe zum behindertenpolitischen Teilhabeplan unter aktiver Mitwirkung gesellschaftlicher Akteure bereits wesentliche Arbeit geleistet. In sieben Arbeitsgruppen wurden Handlungsempfehlungen u.a. auch für den Bereich der inklusiven Bildung entworfen. Diese Ergebnisse müssen in einem umfassenden Konzept für ein inklusives Bonn berücksichtigt werden. Der Ansatz der Lenkungsgruppe Behindertenpolitischer Teilhabeplan, örtlich relevante Akteure einzubinden und zu beteiligen, sollte auch im Folge- und Umsetzungsprozess gewählt werden.

Der Ansatz allerdings, einen Unterausschuss nur mit einer/m VertreterIn aus der Lenkungsgruppe Behindertenpolitischer Teilhabeplan zu besetzen greift zu kurz. Er berücksichtigt nicht den zu erhaltenden breiten Mitwirkungsansatz des bisherigen Prozesses. Eine Abgrenzung zwischen der Lenkungsgruppe und dem beantragten Unterausschuss erscheint ohne genaue Arbeitsbeschreibung und bei der vorgeschlagenen Zusammensetzung zudem schwierig.