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Fraktion DIE LINKE. im Kreistag Wesel

Sachstandsbericht Medienentwicklungsplan (MEP)

Sehr geehrter Herr Landrat,
sehr geehrte Damen und Herren,

im Vorfeld der o. g. Sitzung bitten wir um die schriftliche Beantwortung der folgenden Anfrage:

Die Corona-Pandemie hat der Digitalisierung der Schulen einen begrüßenswerten Vorschub geleistet. Mit Förderprogrammen wie „DigitalPakt“ und „Sofortausstattung“ haben Bund und Land Fördermittel bereitgestellt, um Schüler*innen, Lehrer*innen und Klassenräume einmalig mit der notwendigen Hardware für den digitalen Lehrbetrieb auszustatten. Zur langfristigen Digitalisierung reicht es jedoch nicht aus, kurzfristig bzw. einmalig die Fördermittel für die Ausstattung mit Hardware abzuschöpfen. Trotzdem sind laufende Ausgaben der Verwaltung sowie Kosten für Betrieb, Wartung und IT-Support der geförderten Infrastrukturen derzeit nicht förderfähig.

Zum TOP 4 der o. g. Ausschusssitzung heißt es in der Verwaltungsvorlage:

„Der Schulträger beabsichtigt, mit einem Medienentwicklungsplan (MEP) die bereits bestehenden und noch notwendigen Maßnahmen zu dokumentieren sowie die weiteren Standards zu definieren und festzuhalten. Quantitäten an Hard- und Software, Supportaufwendungen, Betriebs- und Folgekosten sollen zur Planungssicherheit ermittelt und im Medienentwicklungsplan dargestellt werden.“

Vor diesem Hintergrund fragen wir an:

1. Welcher Planungszeitraum wird im MEP erfasst?

Bezugnehmend auf den erfassten Planungszeitraum fragen wir an:

2. Welche bestehenden Maßnahmen sind im MEP dokumentiert?
3. Welche noch notwendigen Maßnahmen plant der Kreis im MEP zu dokumentieren?
4. Welche bestehenden Standards sind im MEP definiert und festgehalten?
5. Welche weiteren Standards plant der Kreis im MEP zu definieren und festzuhalten?
6. Wie hoch ist die derzeit geplante Summe der förderfähigen Ausgaben zur Sicherstellung einer langfristigen Digitalisierung der kreiseigenen Schulen? (Angaben bitte nach Quantitäten an Hard- und Software, Supportaufwendungen, Betriebs- und Folgekosten)
7. Wie hoch ist die derzeit geplante Summe der nicht-förderfähigen Ausgaben zur Sicherstellung einer langfristigen Digitalisierung der kreiseigenen Schulen? (Angaben bitte nach Quantitäten an Hard- und Software, Supportaufwendungen, Betriebs- und Folgekosten)
8. Neben den Quantitäten an Hard- und Software, Supportaufwendungen, Betriebs- und Folgekosten gibt es welche weiteren geplanten förderfähigen und nicht-förderfähigen Ausgaben?


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